Frauenministerium will "vertrauliche Geburt" ermöglichen

Frauen soll es auch bei „vertraulichen Geburten“ ermöglicht werden, dauerhaft gegenüber ihrem Kind anonym zu bleiben. Das geht aus einem Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums zur „Regelung der vertraulichen Geburt“ hervor. Danach sollen Frauen ein „Widerspruchsrecht“ erhalten, das ihnen ermöglicht, die Herkunftsakten für das Kind sperren zu lassen. Damit wird dem Kind eine Einsichtnahme in die Akten verwehrt.

Ulrike Riedel, Mitglied im Deutschen Ethikrat, kritisierte diesen Gesetzesentwurf als völlig unzureichend. „Das ist zweifellos verfassungswidrig“. Auch die Rechte des leiblichen Vaters versandeten völlig: „Väterrechte kommen in diesem Gesetzesentwurf überhaupt nicht vor.“

Kommentar eines Lesers: Die gleiche Bundesregierung, die ungewollte Väter notfalls per Gefängnisandrohung (StGB § 170) zur Zahlung von Unterhalt zwingt, und sogar eine eigene Schnüffelbehörde aufgebaut hat, die nach Vätern im Ausland fahndet, will es Müttern ermöglichen sich ihrer Pflichten völlig legal und problemlos zu entledigen?

Quelle: h$$p://www.tagesspiegel.de/politik/ein-recht-auf-anonymitaet/7323738.html

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