Uni Münster kriegt Madrasa mit Minarett

Natürlich haben die Moslems eine Madrasa (Koranschule) mit Minarett nicht gefordert, sie wurde ihnen quasi aufgedrängt.

Islamprofesser Mouhanad Khorchide erklärt:

Unser Rektorat ist auch sehr um die Anerkennung der muslimischen Studierenden und Mitarbeitern bemüht. Es wird regelmäßig zu den islamischen Feiertagen gratuliert. Es wird in den Mensen Halal-Essen eingeführt etc. Und als unsere Rektorin einmal beobachtet hat, dass Studenten in der Nähe des Vorlesungsraums auf dem Boden gebetet haben, hat sie mich angesprochen und gesagt, dass es den Muslimen nicht würdig ist, einfach so auf dem Boden zu beten. Sie hat uns einen Gebetsraum angeboten. Daraus entstand auch die Idee einer Moschee. Die Uni stellt uns ein Grundstück für den Bau zur Verfügung und wir sammeln zurzeit Geld für den Bau. Dann soll ein ganzer Komplex aufgebaut werden, ein Zentrum mit repräsentativer Moschee mit Kuppel und Minarett und Seminarräumen und auch Büros. Wo Studenten beten und studieren können, so wie in den alten Madrasas.

Quelle: h$$p://www.zukunftskinder.org/?p=31385

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Witzigerweise war die einzige Protestaktion dagegen, die der Gruppe “Free Minds”, welche sich aus Studentinnen mit muslimischem Hintergrund zusammensetzt.
Sie wurde aber heldenhaft von der Rektorin des Uni-Geländes verwiesen. Warum sind sie dagegen?

Man erfährt:

Free Minds ist für die generelle Trennung von Wissenschaft und Religion.

Für den flächendeckenden Islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen gibt es gibt es einen Beirat, er soll vorübergehend (zunächst bis 2019) die Interessen der muslimischen Glaubensgemeinschaften vertreten, solange keine Körperschaft des öffentlichen Rechts als anerkannte islamische Religionsgemeinschaft existiert, die verbindlicher Ansprechpartner für den Staat wäre.

Dieses Provisorium ist ein Bruch mit geltendem Verfassungsrecht und laut Schirrmacher darüber hinaus im Hinblick auf die nötige Repräsentanz des gesamten islamischen Spektrums äußerst problematisch: Vier der acht Mitglieder des Beirats werden von den vier großen konservativen islamischen Verbänden des Koordinationsrates der Muslime (KRM) gestellt: der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB ), dem Islamrat, dem Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ) und dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD)

Gerechtfertigt wird die Einführung eines flächendeckenden Islamunterrichts mit mehreren Argumenten, die auf den ersten Blick plausibel erscheinen und auch Grundrechte und Gleichstellung von Konfessionen verwirklichen wollen. Doch in diesem Prozess kommen die sowieso übersehenen und verdrängten Opfer der muslimischen Minderheitengruppen (unterdrückte Mädchen und Frauen, Homosexuelle, Andersdenkende) massiv unter die Räder. Es wird auch keine Auflockerung und Europäisierung des Islam geben. Das zu erwarten, ist realitätsfern. Man fördert höchstens die Religiösität unter Muslimen und erhöht gruppenidentifikatorische Abgrenzungsverhalten von religiösen Gruppen. Es wird damit der von vielen islamischen Minderheitengruppen gewünschten sozialen Segregationsprozess politisch geschützt und institutionell gestärkt.

Der Beirat besteht also zum Teil aus Fundamentalisten aus dem Milli Görüs Spektrum. Natürlich fahren die Verbände einen demokratischen Augenwischer-Kurs.
Was aber laut Free Minds nicht darüber hinweg täuscht, dass die fahrlässige Förderung und Etablierung des organisierten Islam eine fatale und rückwärtsgewandte gesellschaftliche Entwicklung sind und dem politischen Islam, den reaktionären und einflussreichen großen Muslimkreisen weiter in die Hände zuspielen.

Islamisierung lehnen wir radikal ab, auch alle seriösen, politischen und hochschulpolitischen Rückendeckungen, die den Islam von allen verursachenden Problemen und Kritikpunkten reinwaschen und heiligsprechen wollen. Das Zentrum für Islamische Theologie wird kaum unaufgefordert von sich aus eine bahnbrechende Innovation hervorbringen, in der mit Lichtblicken wie kritische Koranexegesen und Befreiung vom weiblichen Verhüllungszwang zu rechnen wäre. Die Auswüchse sind jetzt schon real zu beobachten: An der Uni Münster machen sich immer mehr reaktionäre muslimische Studierende breit, die geschlossen und kollektiv damit prahlen, ihre Pflichtgebete zu verrichten und in der Öffentlichkeit ungeniert Religionswerbung betreiben, indem sie für den Koran, die Sunna und den Propheten Muhammad schwärmen. Sie besetzen öffentliche Flächen innerhalb des universitären Raums und möchten diese für religiöse Zwecke benutzen.

So eine Entwicklung geht niemals gut, vor allem, wenn Gruppen auftauchen, die von einem islamischen Scharia-System als Allheilmittel überzeugt sind. Da wir, Free Minds Frauen, aber aus diesen Kreisen stammen, kennen wir die sektenartigen Strukturen und sozio-psychologischen Effekte solcher Kreise. Gruppenzwang, autoritäre Hierarchien und Unfreiheit, d.h. die faschistoiden Strukturen innerhalb islamischer Gemeinschaften sind zentrale Merkmale des praktizierten Islam.

Quelle: h$$p://freeminds.blogsport.eu/

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