Lokale Tradition in Bolivien – Indiogericht will Amputation und Kastration als Strafe

In angeblich so rückständigen Ländern wird regelmäßig zukunftsweisend gehandelt.
unser heutiges Beispiel beschäftigt sich mit Bolivien und dem Umgang mit Straftätern:

Ein für Gemeinde-Justiz zuständiger Indianer-Rat in El Alto, im Südwesten von La Paz, hat am Montag die chemische Kastration als Strafe für Sexualverbrechen und die Amputation für Einbrecher – bei Wiederholungstätern – angenommen, berichtete die Zeitung „La Razón“ in ihrer Online-Ausgabe.

„Wir werden das Leben respektieren und weder foltern noch lynchen, sondern die Amputation und die chemische Kastration in Koordination mit den Ärzten durchführen“, erklärte der Sprecher der Aimara- Gemeinden in El Alto, Carmelo Titirico.

Die bolivianische Verfassung von 2008 hat ein doppeltes Justizsystem eingeführt, nach dem in Regionen mit starker Indianer-Bevölkerung die Gemeinden ihre eigene Gerichtsbarkeit nach lokaler Tradition aufbauen sollen. Vergewaltigungen fallen jedoch nicht unter deren Gerichtsbarkeit. Die Regierung hat bislang zu der Auslegung des Gemeinderats von El Alto keine öffentliche Stellung genommen.

Quelle: h$$p://www.focus.de/politik/ausland/werden-leben-respektieren-indio-gericht-in-bolivien-will-amputieren-und-kastrieren_aid_859276.html

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s