Prozeßtag zum Fall Jonny K.

Vera Lengsfeld berichtet auf „Die Achse des Guten“ über einen Verhandlungstag im Prozeß gegen die Mörder von Jonny K.

Die vorherigen Verhandlungstage zeichneten sich dadurch aus, das die wenigen Unterstützer von Tina (Die Schwester des Opfers) im Zuschauerraum immer wieder angerempelt und beschimpft wurden.

Ausführlich im Link zu lesen. Hier nur ein paar Auszüge.

Zeuge Ali, 23: der bei der Polizei präzise Angaben gemacht hat, konnte sich vor Gericht an nichts mehr erinnern.

Der Richter hält ihm sogar vor, dass er zu Protokoll gegeben hatte: „Das waren Ausländer, nur die Ausländer machen Probleme“. Natürlich kann sich Ali auch daran nicht mehr erinnern. Seine Angst ist im ganzen Saal spürbar. Wer ihn unter Druck setzt und womit, will er nicht sagen.

Leider macht dann der Schöffe einen Fehler. Er fragt Ali, angesichts des unglaubwürdigen Erinnerungsverlustes: “Sind Sie einfach nur feige oder wollen Sie hier das Gericht verarschen?”

Es folgt ein Befangenheitsantrag gegen den Schöffen.

Pause: Beim Hinausgehen höre ich, wie zwei Türkinnen die Unterstützer von Tina beschimpften. Sie hatte geglaubt, dass Tina übertreibe, als sie von ähnlichen Vorfällen berichtete.

Als ich das Gerichtsgebäude wieder betreten wollte, wurde ich an der Tür von zwei Jungtürken rigide beiseite geschoben, zwei weitere zwängten sich an mir vorbei.
Die Einlasskontrolle bedauerte: sie könnten nicht sehen, was vor der Tür geschehe. Außerdem hätten die jungen Männer gesagt, ich hätte mich vordrängeln wollen. Als ich fragte, ob sie es für wahrscheinlich hielten, dass sich eine Dame meines Alters mit vier jungen Männern anlegt, zuckten sie hilflos mit den Achseln. Ich wüsste doch, wie das sei.

Da die Sitzkarten beschränkt sind, besetzen soviele Türken wie möglich die Plätze, damit sowenig wie möglich Unterstützer von Tina ins Gericht gelassen werden.

Weitere Zeugen werden gehört

Zeuge Faith, 22: “ich kann mich nicht erinnern” und “ich weiß es nicht mehr”. Er wußte nicht wann er er in die Diskothek ging, wann er wieder rauskam, warum er überhaupt da war. Auch in den Medien wollte er kaum etwas über den Tod von Jonny K. gelesen oder gesehen haben, weil er keine Zeitung lese und nur sehr selten Fernsehen schaue. Schweckendieck äußerte Unverständnis: “Es fällt schwer, das zu glauben. Wissen Sie überhaupt, worum es in dem Prozess geht?

Zeuge Muhammet A, 23: „ich habe keine Brille getragen und konnte nicht viel erkennen“ Bei seiner Polizeiaussage wußte er noch genau was da los war.

Einige Angeklagte lachten, als sie die Aussagen der drei Zeugen hörten. Auch auf den Zuschauerbänken war, offenbar von Angehörigen der Angeklagten, lautes Lachen zu hören. Jonny K.s Schwester Tina., die den Prozess als Nebenklägerin verfolgt, und ihr Lebensgefährte Gerhardt C. hatten zeitweise sichtlich Mühe, die Fassung zu bewahren.

Quelle: h$$p://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gerechtigkeit_fuer_jonny_k
h$$p://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article116660249/Fall-Jonny-K-Der-Prozess-droht-zu-platzen.html

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