Dreißigköpfige Großfamilie randaliert auf Intensivstation

Die Deutschen kriegen im Schnitt 1,4 Kinder und trotzdem nehmen, medial betrachtet, ominöse Großfamilien rapide zu. Komisch, komisch.

Aus dem Focus, kommt der heutige Großfamilien-Fall:

Um ans Totenbett einer Angehörigen zu gelangen, hat eine etwa dreißigköpfige Großfamilie auf der Intensivstation eines westfälischen Krankenhauses randaliert. Bei tumultartigen Szenen in der Klinik in Stadtlohn im Kreis Borken hätten sie am Montagabend Scheiben zerschlagen und ein Hand-Desinfektionsgerät zertreten, teilte die Polizei am Dienstag mit.
Zuvor hatten sich nach Polizeiangaben etwa 30 Verwandte über die Weigerung des Arztes hinweggesetzt, der großen Gruppe Einlass zu der 69 Jahre alten Verstorbenen zu gewähren. Sie drängten an ihm vorbei. Zwei Familienmitglieder seien derart aufgeregt gewesen, dass sie kollabierten. Weil lautes Geschrei und Gedränge den Betrieb auf der Intensivstation erheblich beeinträchtigt habe, rief das Krankenhaus die Polizei zur Hilfe. Nur mit Mühe sei es dem Arzt gelungen, die Gruppe zum Verlassen der Station zu bewegen.

Mit mehreren Streifenwagen rückte die Polizei schließlich an und erteilte Platzverweise. Das Krankenhaus habe dann den engsten Angehörigen ermöglicht, sich von der Verstorbenen zu verabschieden.

Quelle: h$$p://www.focus.de/panorama/welt/um-toten-angehoerigen-zu-sehen-tumultartigen-szenen-dreissigkoepfige-grossfamilie-randaliert-auf-intensivstation_id_4888228.html

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Eine Antwort zu Dreißigköpfige Großfamilie randaliert auf Intensivstation

  1. Hydrus schreibt:

    Wenn eine Arzt so einen Familienclan unterrichtet, daß eine Angehörige verstorben ist, dann dürfte klar sein, daß die ganze Sippschaft kommen wird. Er wird nun die Frau in einen Raum schieben, in dem die Verwandtschaft Abschied nehmen kann. Solche Räume liegen oft im Keller zwischen der Leichenhalle und der Notaufnahme (dort wo die Rettungswagen ausladen) Auch befinden sich dort unten MRT, CT und Röntgengeräte. Wen sollte eine Großfamilie dort stören können ? Sollte er die Frau jedoch nicht dorthin geschoben haben (mitsamt dem Krankenhausbett) , sondern im Bereich der Intensivstation belassen haben, müßte der Arzt entlassen werden. Wenn ein Arzt über keinerlei Weitsicht verfügt und die Folgen seines Handelns nicht abschätzen kann, ist als Arzt nicht tragbar. Übrigens wurde nicht auf der Intensivstation randaliert, sondern dort wurde „nur“ der Betrieb „durch den Lärm gestört“.

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