Lügenpresse zum Mord in Dessau

In Dessau wurde ein junge Frau tot aufgefunden. Die verschwurbelten Formulierungen aus dem Ticker der Bild-Zeitung treiben einem wieder die Zornesröte ins Gesicht. Man beachte auch die zahlreichen Konjunktive:

  • Beim Tod einer in einer Kleingartenanlage in Dessau-Roßlau gefundenen Frau könnte es sich um ein Familiendrama handeln.
    Möglicherweise habe ein naher Angehöriger sie „aus kulturellen Motiven” umgebracht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau am Samstagmorgen. Es bestehe der Verdacht, dass es „Konflikte mit dem Lebensstil” der jungen Frau gab. Details blieben aber zunächst unklar. Auch die Identität der Frau war weiter unbekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte die Tote aus dem Nahen Osten stammen und schon länger im Landkreis Anhalt-Bitterfeld gelebt haben.
    Auf einen Hinweis hin hatte die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben beim Amtsgericht Dessau-Roßlau einen Durchsuchungsbeschluss für eine Kleingartenanlage erwirkt. Dort entdeckten Beamte die Leiche. Zeugen wurden bereits befragt. Eine Obduktion soll folgen.

Quelle: bild.de

Tja, so kann man auch über einen Ehrenmord berichten, ohne es klar zu benennen!

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