Bereits über 1.000 IS-Kämpfer im Jemen

Bevor sie in Syrien alle weggebombt werden schickt das sunnitische Saudi-Arabien (Immernoch der Verbündete der USA und der sogenannten westlichen Welt) seine Soldaten (IS) in den Jemen.

Dort sollen der „Islamische Staat“ die schiitischen Huthi-Rebellen bekämpfen:

  • „Hunderte von bewaffneten Milizionären die aus anderen jemenitischen Provinzen und aus dem Ausland kamen, starteten ihr Training im Salah al-Din Camp in Aden“, so die jemenitische Quelle. Die genaue Zahl dieser Kämpfer sei zwar nicht bekannt, allerdings soll es sich um etwa 1.500 bis 2.000 Personen handeln. „Unter größter Geheimhaltung und verstärkten Sicherheitsmaßnahmen“ seien demnach einige Flugzeuge mit hunderten Milizionären auf dem Flughafen der Hafenstadt gelandet. Erst am Dienstag sagte der Sprecher der syrischen Armee, Brigadegeneral Ali Mayhoub, dass ausländische Flugzeuge – zwei aus der Türkei und je eines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und aus Katar – etwa 500 IS-Kämpfer von Syrien aus in den Jemen transportiert hätten.
    Demnach würden die Islamisten vor den russischen Luftangriffen in Sicherheit gebracht um nun im Jemen den saudischen Stellvertreterkrieg gegen den Iran – welcher die Houthi unterstützt – zu führen. Indessen kämpfen die Houthi gemeinsam mit Einheiten der jemenitischen Armee gegen die Saudis, die ihren Marionettenpräsidenten Abd Rabbuh Mansour Hadi, der ins Exil geflohen ist, wieder im Amt zu installieren.

Ja der Angriffskrieg der Saudis im Jemen. Darüber schweigt sich unsere Lügenpresse ja mehr oder minder aus. Dabei gäbe es einiges zu berichten:

  • Wie die iranische Agentur PressTV berichtet, sollen die Saudis für den Tod von mindestens 7.000 Menschen verantwortlich sein und etwa 14.000 weitere Personen bei ihren Angriffen verwundet haben. Dabei schrecken die Saudis (wie auch die Katarer und andere Verbündete) nicht davor zurück, zivile Ziele wie Hochzeitsfeiern und Krankenhäuser gezielt zu bombardieren um so die Opferzahlen möglichst in die Höhe zu treiben. Die IS-Kämpfer sind da ebensowenig zimperlich. Ziel der wahhabitischen Führung Saudi-Arabiens ist es scheinbar, einen innerislamischen Religionskrieg zu entfachen um so den schiitischen Erzfeind Iran mittels der vereinten sunnitischen Kräfte zu besiegen.

Okay ob die Saudis das gezielt machen, weiß ich nicht, aber das Hochzeitsfeiern und Krankenhäuser bereits bombardiert wurden sind leider Tatsachen.

Im Jemen leben z.Z. etwa 25 Millionen Menschen. Sollte es so weiter gehen, machen sich davon wohl bald auch eine nicht geringe Zahl auf dem Marsch ins gelobte Land „Merkelstan“.

Quelle: h$$p://www.contra-magazin.com/2015/10/saudi-eskalationsstrategie-bereits-ueber-1-000-is-kaempfer-im-jemen/

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