Erst Brauchtumstod, dann Volkstod

(Quelle: Wikipedia)

Vielleicht wird der aktuelle Kinofilm dazu beitragen, das Krampus-Brauchtum bekannter zu machen. Jener kommt wie der Nikolaus zu den Kindern, kümmert sich aber um die unartigen Bälger, während der Nikolaus ja nur die braven Kinder beschenkt. Und nun das.

Unzensuriert.at berichtet:

Jedes Jahr in der Adventszeit kommen traditionellerweise der Krampus, sowie einen Tag später der Nikolaus. Im österreichischen Alpenraum sind die Perchtenläufe ein regelrechtes Spektakel, worauf schon Wochen zuvor gewartet wird. Heuer sieht es allerdings in einigen Ortschaften für die dunklen Gestalten düster aus. Aufgrund der Flüchtlingsproblematik wird das Brauchtum immer weiter zurückgedrängt.

Den Anfang machte Ossiach in Kärnten, wo medienwirksam der jährliche Krampusrummel absagt wurde. Als Grund dafür wurden die angeblich traumatisierten Flüchtlinge im Unterbringungsheim neben dem Veranstaltungsort genannt. Weil sie das gruselige Brauchtum nicht kennen, sollte der Rummel aus Rücksicht abgesagt werden.

Auch in Hallein sind die Zuwanderer Grund für die Absage der Veranstaltung. Alle Sicherheitsgitter sind nämlich derzeit im Einsatz um den Zustrom zu regeln. In der Stadt Salzburg fehlt es jedoch überhaupt an Gelder, um die nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen zu können.

Genau, einfach die einheimische Bevölkerung weiter zwingen von ihren Bräuchen und Gewohnheiten ab zu lassen. Das trägt sicher zur Entspannung der jetzigen Situation bei. *augenroll*

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