Die Ungarn-Deutschen

Auf Geolitico ist ein Artikel für Geschichtsinteressierte erschienen. Wer möchte kann ihn sich hier durchlesen: http://www.geolitico.de/2016/01/29/das-voelkisch-nationale-gift/

Das Ende des Artikels ist höchst interessant, zeigt es doch das Viktor Orbán, das genaue Gegenteil von dem ist, was westeuropäische Lügenmedien behaupten:

Was während der kommunistischen Ära in Ungarn tabu war, dafür hat sich sein erstes frei gewähltes Parlament 1990 in aller Form entschuldigt, und das Verfassungsgericht annullierte alle Bestimmungen, auf denen die Vertreibung fußte. Andernorts steht derlei weiter aus, ja trotz Mitgliedschaft in der Europäischen Union sind in der Tschechischen Republik sowie in der Slowakei die Beneš-Dekrete, in Slowenien die Avnoj-Bestimmungen nach wie vor Bestandteile der geltenden Rechtsordnungen. Seit 1993 ist in Ungarn ein Minderheitengesetz in Kraft; alle Minoritäten, so auch die deutsche, verfügen seit 1995 über Selbstverwaltungen. Laut Volkszählung von 2011 bekennen sich knapp 186.000 Personen zur deutschen Nationalität (1,9% der Gesamtbevölkerung); 92.000 geben Deutsch als ihre Muttersprache an.

2006 wurde das „Landesdenkmal der Vertreibung“ auf dem Alten Friedhof zu Budaörs eingeweiht. Dort legte Viktor Orbán, der weithin im Westen (auch in Deutschland von der PC-korrekten politischen Klasse von Linken, Sozialdemokraten, Grünen, Liberalen bis hin zu manchen Christdemokraten) verhasste ungarische Ministerpräsident, aus Anlass des von seiner Regierung vor zwei Jahren eingeführten „Gedenktags für die Vertreibung der Ungarndeutschen“ (den es in keinem anderen ehemaligen Vertreiberstaat gibt !) am 19. Januar 2016 höchstselbst einen Kranz nieder. Mit den Worten

„Im Namen der ungarischen Regierung wünsche ich unseren in Ungarn lebenden deutschen Mitbürgern, dass sie das Andenken ihrer Ahnen bewahren und ihre Kinder als in der deutschen Kultur aufgewachsene gute Ungarn erziehen sollen. Ehrfurcht den Opfern. Gebührende Erinnerung an die Leidenden. Ein Verneigen vor der Erinnerung an die Unschuldigen. Anerkennung und Ruhm jenen, die den in Not geratenen Ungarndeutschen geholfen hatten. Alles Gute unseren mit uns zusammenlebenden deutschen Mitbürgern“,
schloss er seine Ansprache – in Budaörs (Wudersch), wo vor siebzig Jahren alles begonnen hatte.

Das ist weit weg von dem Lügengebilde der etablierten Schmutzpresse.

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