Pegida München erstattet Strafanzeige

Interessante Geschichte auf im Conservo-Blog:

PEGIDA München e.V. hat vorgestern Strafanzeigen u.a. gegen eine Rentnerin gestellt, die sich bei der Muezzinruf-Mahnwache im Privatbereich hinter einem absperrenden Metallkasten im Lieferwagen an teuren und schwer ersetzbaren Herzstücken der Elektronik zu schaffen machte. Als sie entdeckt wurde, ergriff sie panisch die Flucht, stolperte über den Metallkasten und holte sich beim Fall eine blutige Nase. Ein paar Sekunden später kam es zu einer Rangelei zwischen PEGIDA-Personal und einem jüngeren Komplizen der Rentnerin, der gleichzeitig von der anderen Seite her in den privaten Bereich eingedrungen war. Der Vorgang ergibt sich auch ungefähr aus einem gegnerischen Video bei 1:20-1:30. Wie die Frau stürzte, ist dort allerdings nicht ersichtlich. Es zeigt sich aber, dass ihre Verletzung harmlos war und dass zum fraglichen Zeitpunkt an dem abgesperrten privaten Gebiet keine Polizei anwesend war.

Jetzt ratet doch mal wie dieselbe Geschichte in der Lügenpresse berichtet wird. Die Münchner Lügen – Abendzeitung:

Warum M. die Seniorin attackierte, ist unklar. Laut Polizei ging sie völlig unbeteiligt am Infostand der Pegida auf dem Marienplatz vorbei, als M. sie plötzlich so heftig schubste, dass sie über eine Metallkiste stolperte und zu Boden ging. Die alte Dame erlitt dabei Platzwunden an Stirn und Nase und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Laut Polizei hatte M. offenbar gedacht, die Seniorin habe den Stecker der Lautsprecheranlage ziehen wollen. Eine Rechtfertigung für seinen Ausraster ist das natürlich nicht. „Wir ermitteln wegen Körperverletzung“, so ein Polizei-Sprecher zur AZ.

„Der Vorfall zeigt leider erneut, mit wem wir es bei Pegida in München zu tun haben. Die Organisation driftet immer weiter ins Rechtsextreme ab und wird zunehmend radikaler“, sagt SPD-Stadtrat Christian Vorländer. „Es gehört schon einiges an Rohheit dazu, eine ältere Dame so zu schubsen, dass sie sich dabei verletzt. Wir möchten gerne vom Kreisverwaltungsreferat wissen, ob die Stadt nach dem brutalen Übergriff Konsequenzen ziehen kann.“

Zumal es weitere Vorwürfe gegen Heinz M. gibt. Das Landeskriminalamt ermittelt seit 2012 im Auftrag des Generalbundesanwalts gegen den Pegida-Funktionär. Der Vorwurf lautet in diesem Fall: Verdacht auf Bildung einer terroristischen Vereinigung.

Quelle: https://conservo.wordpress.com/2016/03/07/rentnerin-bei-bunter-heldentat-gestolpert-presse-jagt-pegida-chef/
h$$p://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.rentnerin-gestossen-neue-ermittlungen-gegen-muenchner-pegida-chef.580f9e3d-add2-4766-9e93-aaab15b99b76.html

PS: Der Vorgang wurde teilweise gefilmt: h$$ps://www.youtube.com/watch?v=H-Zhtjqowq4

Natürlich sieht man dort nicht, das sie niedergeschlagen wurde. Die Frage ist, wenn sie nicht zu Pegida gehört, was macht sie da im abgesperrten Privatbereich, wo sie rumliegt. Die ist garantiert nicht einfach nur des Weges gelaufen, wie uns die AZ glauben machen möchte.  Auch ältere Linke können ziemlich rabiat werden. Aber sie hat sich entschieden erstmal am Boden rumlümmeln und die Opferkarte spielen. Das kennt man ja auch von jüngeren Linken. Die Gewaltbereitschaft ihres prügelnden jüngeren Begleiters läßt ebenfalls tief blicken.

 

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