Artikel von Mirko Welsch, Bundessprecher der »Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD«

Und Der lohnt sich zu lesen, denn es werden ein paar Dinge angesprochen, die man zwar weiß, aber so fast nie zu lesen bekommt. Zum Beispiel:

Der LSVD mit lediglich 4.000 Mitgliedern kann hier kein Sprachrohr sein, wenn man bedenkt, dass etwa 3 bis 5 Prozent der Mitbürger homo- und bisexuell veranlagt sein sollen. Vielmehr spielen sich hier linksgrüne und ideologisch motivierte Protagonisten als Sprachrohr auf, welches sie definitiv nicht sind.

So ist es, wie viele Minderheiten, werden auch Schwule etc. von sogenannten Interessengruppen vertreten, ob sie es wollen oder nicht. Man denk nur an die Zentralräte der Juden, Moslems und Zigeuner, welche immer so tun, als würde sie für alle Menschen ihrer Religion/Volkszugehörigkeit sprechen.

Wenn ich frage, warum die AfD homophob sei, höre ich sehr oft den Vorwurf: »Weil sie für die Traditionelle Familie ist«. Zuerst einmal: Ja, die AfD bekennt sich zur Traditionellen Familie. Denn diese ist – auch für uns konservative Homosexuelle – die Keimzelle jeglicher Gesellschaft.

Ja, für viele Menschen in Deutschland angesichts der Bilder linksgrüner Tunten im deutschen Fernsehen kaum vorstellen. Es gibt viele konservative Schwule, die nicht wie ein Farbkasten rumlaufen und die für ein traditionelles Familienbild sind.

Als »homofreundlich« dagegen gelten SPD, Grüne und LINKE. Also genau die Parteien, die in Deutschland verkünden, dass die Scharia mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Auch die Parteien, die in Sachen Schwulenrechte nur dann agieren, wenn Sie wissen, dass sie dafür im Bundestag keine Mehrheiten haben. Denn die ELP einzuführen, war für Altkanzler Schröder (SPD) kein Akt der Nächstenliebe. Er wollte nur mögliche Sozialleistungen abfedern und gab dann den Paaren die Rechte, die sonst auch schon beim Notar ohne den Vorgang hätten bekommen können. Die steuerliche Gleichberechtigung, die Stiefkind-Adoption oder auch die Gleichberechtigung in der gesetzlichen und teilweise auch in der privaten Rente ist nur deshalb passiert, weil aufrichtige Schwule und Lesben in Karlsruhe geklagt haben! Erst dann hat man in Berlin das Nötigste gemacht.

Darf man eigentlich noch über die „Homofreundlichkeit“ des Islams referieren in Deutschland? Lieber nicht.

Weiter gehts hier: http://www.metropolico.org/2016/04/26/von-homophoben-berufsschwestern-und-kritischen-adoptionsgegnern/

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