Operation Kaninchenjagd

Peter Tauber ist ja der derzeitige Pitbull von Bundeskanzler Merkel und steht seinem Vorgänger Pofalla in keiner Schweinerei nach um die CDU-Basis und auch Dunkeldeutschland zu schikanieren.

Da heißt es bei Facebook oder Twitter gerne mal „Sie sind ein Arschloch“ oder „Drecksnazi“

Die Welt berichtet:

Denn Merkels Generalsekretär ist seit einiger Zeit unter Beschuss. Tauber muss sich am Freitagabend auf einem Parteitag des CDU-Kreisverbandes Main-Kinzig, dessen Vorsitzender er bis 2014 war, zu Mobbingvorwürfen äußern. Die frühere Geschäftsführerin des Kreisverbandes, Anne Höhne-Weigl, behauptet, jahrelang gemobbt worden zu sein. Tatsächlich existiert aus dem Jahr 2006 unter dem infamen Titel „Operation Kaninchenjagd“ aus der Feder von Parteikollegen eine konkrete Anleitung, der langjährigen Mitarbeiterin das Leben am Arbeitsplatz zur Hölle zu machen.

Quelle: h$$ps://www.welt.de/politik/deutschland/article158467201/Wer-nicht-fuer-Merkel-ist-ist-ein-Arschloch.html

Und die Anweisungen sind kein Kindergarten.

Mal ein paar Auszüge aus der Berliner Zeitung:

3. „Gespräch mit dem Kaninchen“ – Vorbereitung: Erörtert wird, ob man zuvor mit dem Kreisvorstand sprechen sollte. Dann aber sei „das Kaninchen gewarnt“. Werde das Gespräch auf Freitag oder Samstag terminiert, sei der Vorteil: „Kaninchen kann zwei/drei Tage niemanden konsultieren.“ An einem Wochentag müsse man das „Kaninchen mit Arbeit eindecken, damit sie die Woche nicht zum Anwalt kommt“. Als Sitzordnung für das Entlassungsgespräch wird vorgeschlagen: „Scherbengericht plus einen, der ihr zugeordnet ist als Vertrauensperson. Der sollte ihr später raten, anzunehmen.“

4. „Gespräch mit dem Kaninchen“ – Einstieg: „Kaninchen fragen, wie sie sich seit Deiner Wahl (Amtsübernahme) fühlt. Wenn etwas Negatives kommt, einhaken. Darstellen, dass die Situation schwierig ist. Es sei klar, dass sie nicht Deine Wunschkandidatin sei. Schließlich habe der Vorgänger sie satzungswidrig unbefristet eingestellt.“ Falls die Mitarbeiterin sich positiv äußere – „die ganzen negativen Handlungen aufzählen. Feststellen, dass man ihr das nicht übel nimmt“. Der Chef solle „Verständnis für die schwierige Situation äußern“, aber auch „aufzeigen, dass dies langfristig die Arbeit der Geschäftsstelle behindert“.

8. „Gespräch mit dem Kaninchen“ – Kündigungsschutz: „KEIN WORT zum Kündigungsschutz nach HGO“ (Hessische Gemeindeordnung). „Falls sie selbst das Thema anspricht, müssen die beteiligten Juristen bluffen.“ Sie müssten „den Ball  zu ihr zurückspielen. Sagen, dass sie ja die Grenzen dieses Schutzes kennen und dass man bereit sei, diese zu überschreiten“. An anderer Stelle heißt es: „Falls eine Nachfrage komt, was mit dem Kündigungsschutz ist, sollte man Sand in die Augen streuen: „Du weißt doch, dass der hier nicht greift. Haben ja nun genug Juristen gefragt..“.“

12. „Ausstiegsszenario“: „Wenn das Kaninchen zum Gegenangriff ausholt, muss die Jagd natürlich abgeblasen werden. Dann muss aber SOFORT die Schlagzahl erhöht werden. Finanzielle Situation dramatisieren. Fehlerhafte Einstellung verbreiten. Tochter SOFORT kündigen. Ermahnungen und Abmahnungen beginnen.“

Was für miese Schweine. Es lohnt auf jeden Fall sich die komplette Liste anzugucken, weil man schön sieht, wie sie erst Freundlichkeit heucheln und dann immer mieser werden.

Die komplette Liste: http://www.berliner-zeitung.de/politik/hilfe-von-der-cdu–operation-kaninchenjagd—-wie-man-angestellte-verjagt-24828052

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