Washington will WikiLeaks mundtot machen

Eine Internetseite mit dem lustigen Namen: „World Socialist Web Site“ betrieben vom „Internationalen Komitee der Vierten Internationale“ hat eine gute Zusammenfassung der Ereignisse rund um die Sperrung des Internetzugangs von Julian Assange erstellt:

Am Donnerstag bestätigte der ecuadorianische Außenminister die Vorwürfe von WikiLeaks, dass Ecuador aufgrund des Drucks der US-Regierung die Sperrung von Assanges Internetzugang angeordnet habe. In einer Stellungnahme erklärte das Ministerium, WikiLeaks habe „eine Vielzahl von Dokumenten veröffentlicht, die Einfluss auf den Wahlkampf in den USA haben“. Die Regierung von Ecuador „mische sich nicht in Wahlprozesse anderer Länder ein“, hieß es weiter. Auf dieser Grundlage habe die Regierung von Ecuador entschieden, „den Zugang“ zum Kommunikationsnetzwerk ihrer Botschaft in London „einzuschränken“.

Tja, schlimm wenn die Wahrheit Einfluß auf den amerikanischen Wahlkampf haben könnte. Die Begründung ist schwach und zeigt nur das ordentlich Druck auf Ecuador ausgeübt worden seien muß.

Diese Stellungnahme der bürgerlichen Regierung des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa ist ein Paradebeispiel für Heuchelei und Feigheit. Denn gerade indem es die US-Regierung bei der Unterdrückung von WikiLeaks unterstützt, hat Quito auf der Seite des herrschenden Establishments und gegen die Rechte des amerikanischen Volks in die US-Wahlen eingegriffen. Wenn Correa erwartet, dass seine angebliche Berücksichtigung des „Prinzips der Nichteinmischung“ erwidert werden wird, dann sollte er sich an das Schicksal des honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya erinnern. Dieser war 2009 durch einen Staatsstreich gestürzt worden, den die damalige Außenministerin Hillary Clinton inszeniert hatte.

So sieht’s nämlich aus. Clinton ist die eindeutige Favoritin des militärischen und geheimdienstlichen Komplexes der USA sowie auch der Wall-Street-Banker.

Just zu dem Zeitpunkt als ihre Reden von den Goldman-Sachs-Bankern öffentlich werden, fliegt Assange aus der Leitung. In ihren Reden zeigt Hillary ihr wahres Gesicht und stellt unverblümt klar, „das sie keine Hemmungen habe, im Ausland Kriege und Massaker anzuordnen.“

Während sie gegenüber der Öffentlichkeit erklärt, sie unterstütze eine „Flugverbotszone“ in Syrien als humanitäre Maßnahme, um Leben zu retten, bekannte sie gegenüber ihrem Publikum bei Goldman Sachs, dass eine solche Maßnahme „sehr viele Syrer töten“ würde. Sie könne sich zu einem „amerikanischen sowie Nato-Engagement“ entwickeln, „das viele Zivilisten das Leben kosten“ werde. In derselben Rede erklärte sie ihre Bereitschaft, den Iran zu bombardieren.

Die korrupte Clinton-Stiftung erspare ich mir an dieser Stelle mal. Den Rest könnt ihr bei Interesse selber nachlesen, denn

Selber lesen bildet: http://www.wsws.org/de/articles/2016/10/20/pers-o20.html

PS: Es wird dort auch noch die interessante Geschichte erwähnt, das Julian Assange angeblich unangemessenen Kontakt zu einem kanadischen Achtjährigen auf dem Bahamas gehabt hat. Dazu wurde um die Geschichte sogar eine mysteriöse Partnervermittlung drum herumkonstruiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s