Gespräch mit Dimitrios Kisoudis

Haben sie sich auch schon immer über das sonderbare Verhalten unserer beider Amtskirchen in Deutschland gewundert? Der orthodoxe Schriftsteller und Filmemacher Dimitrios Kisoudis erklärt es uns. Er hat ein Gespräch mit ZUERST geführt. Auszüge:

Vor allem die römisch-katholische Kir­che wurde lange Zeit als eine Art gesell­schaftlicher „konservativer Anker“ gesehen: Ablehnung von Abtreibung und Schwulenehe, Schutz der Familie, Re­spekt vor den Alten und natürlich Seel­sorge. Wofür steht Rom heute?

Kisoudis: Rom steht heute für das ge­scheiterte Modell, die Kirche auf einen geistlichen Herrscher auszurichten, auf einen Kirchenstaat. Viele schimpfen heu­te auf das Zweite Vatikanum, und das si­cher zu Recht. Denn es kann nicht sein, daß dieses Konzil gut gemeint und ge­macht gewesen ist und erst hinterher ver­fälscht worden wäre. Aber noch schwerer wiegt das Erste Vatikanum…

Der Vorsitzende der EU-Bischofskom­mission COMECE, Kardinal Reinhard Marx, warnte kürzlich vor einem Ende der Verhandlungen über das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwi­schen der EU und den USA. Warum um alles in der Welt äußert sich ein katholischer Kardinal zum Freihandelsabkommen?

Kisoudis: Wenn TTIP tatsächlich ein Freihandelsabkommen wäre, dann hätte Kardinal Reinhard seinem Namen Marx wohl die Ehre erwiesen, auf einen Ab­bruch der Verhandlungen zu drängen. TTIP ist aber mehr und etwas anderes als ein Freihandelsabkommen. Es ist ein postkolonialer Unterwerfungsvertrag, der Europa den US-amerikanischen Korporationen unterordnet. TTIP ist sozusagen die ökonomische Ergänzung zum Besatzungsstatut für Europa, das auf den Namen NATO-Vertrag hört…

Zahlreiche katholische und evangelische Kirchenmänner haben gegen die CSU Stellung bezogen – wegen Äußerungen, man brauche eine Obergrenze bei der Migration. Warum mischen sich gerade die beiden Amtskirchen bei diesem The­ma so ein?

 Kisoudis: Ich sehe zwei Erklärungsmög­lichkeiten, eine gutwillige und eine bös­willige. … Die böswil­lige Antwort: Die Kirchen machen einen riesigen Teil der Sozialindustrie aus, die von der illegalen Einwanderung profitiert. Die katholische Caritas und die evangelische Diakonie erhalten vom Staat fast 50 Milliarden Euro jährlich dafür, daß sie ihre Wohlfahrt an den Wohl­fahrtsstaat verkaufen, der großzügig mit Steuergeld bezahlt. Das ist doppelt so viel, wie die Kirchen an Steuern und Subventionen bekommen! Natürlich ha­ben die Kirchen ein unternehmerisches Interesse daran, das Geschäftsfeld „Elend“ auszuweiten. Eine Obergrenze an Migranten bedeutet eine Obergrenze an Gewinn.

So einfach kann die Antwort sein für das seltsame Verhalten der Kirchenvertreter. Die wollen einfach nur weiter en masse Staatskohle abgreifen und verraten deshalb das deutsche Volk.

Kirchenobere betonen immer wieder, die AfD sei bei ihnen nicht willkommen. Andererseits kungelt man bei beiden Amtskirchen eng mit den Grünen. Wo­her kommt diese Ausrichtung?

Kisoudis: Die Kirche ist ja praktisch ein Organ des Staates. Und der Staat ist fest in den Händen einer linksgrünen Ideo­logie. Ob die CDU regiert oder die Grü­nen selbst, ist egal. Nur die AfD darf natürlich nicht an die Macht kommen. Sie will nämlich einen schlanken Staat, sie will die Sozialindustrie beschneiden. Und sie vertritt gesellschaftlich Stand­punkte, die eigentlich die Kirche vertre­ten müßte. Die AfD ist das personifi­zierte schlechte Gewissen der Kirche. Sie stört die Party mit Volker Beck. Das ist kristallklar.

Die AfD könnte unsere Futtertröge verringern und muß verhindert werden. Sind Kirchenvertreter mittlerweile so korrumpiert?!

Welchen Einfluß haben die christlichen Kirchen überhaupt noch in Deutsch­land?

Kisoudis: Sie haben einen großen Ein­fluß auf die öffentliche Meinung. Sie haben die Funktion, den Gläubigen – oder besser gesagt denen, die ihnen glauben – jede Regung des Widerstands gegen die Regierung auszutreiben. Was übrigens das Gegenteil von Naturrecht ist und auch das Gegenteil von Sym­phonie! Die Kirchen tun mit ihren Lämmchen, was die Gewerkschaften mit ihren Mitgliedern tun: Sie führen sie zum Schlachter. Ich habe schon Din­ge gehört wie: „Ich kann nicht AfD wählen, weil der Pfarrer sagt, es sei un­sere christliche Pflicht, alle Flüchtlinge aufzunehmen.“ Wir vergessen ja in un­serem grenzenlosen Realismus oft, daß die Leute tatsächlich so denken!

Und ein Gegenargument kann nicht sein, daß der örtliche Pastor oder Pfarrer mal was gegen Frau Merkel gesagt hat. Hier geht es um die Kirchenführung. Die ist in Deutschland fest in Gender-Flüchtlingshand und von den Milliarden aus dem deutschen Steuersäckl korrumpiert.

Und wer jetzt meint, aber die Katholische Kirche wird aus Rom geleitet, der sollte sich fragen, was kann schon von einem Papst ausgehen der nicht ganz tickt und irgendwelchen Muslimen aus Syrien, Mali und Pakistan die Füße wäscht und küßt. Der hat doch nicht alle Latten am Zaun.

Mehr dazu hier: h$$p://zuerst.de/2016/11/22/gitarrenmusik-und-ringelpiez/

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