Meinungsfreiheit ade: Frankreich verbietet harmlosen Trisomie 21 Film

In Frankreich übernimmt das System das Denken für die Franzosen. Dies zeigt sich wieder einmal durch ein unsinniges Gerichtsurteil. Die Junge Freiheit berichtet:

Ein Film über Menschen mit Down-Syndrom darf in Frankreich nicht mehr gezeigt werden, weil in diesem die Möglichkeit der Abtreibung nicht erwähnt werde, berichtete die Catholic News Agency. Der oberste Verwaltungsgerichtshof von Frankreich hatte zuvor eine Entscheidung des Hohen Rates für audiovisuelle Medien (CSA) bestätigt, der das Senden des Films „Dear Future Mom“ („Liebe werdende Mutti“) über das Glück von Menschen mit Down-Syndrom untersagt hatte.

Zur Erklärung: der CSA ist kranke staatliche Behörde, welche die Sozialisten 1989 gegründet haben zur „Regulierung“ elektronischer Medien.
Der Kurzfilm wurde vom Dachverband der italienischen Vereine von Menschen mit Down-Syndrom anläßlich des Welt-Down-Syndrom-Tages 2014 produziert.

Eine junge Frau sei besorgt an die Organisation herangetreten und beschrieb, daß sie ein Kind mit der Krankheit erwarte. Sie habe wissen wollen, wie sich das anfühle und ob solche Menschen „auch glücklich werden können in ihrem Leben“.

Als Antwort entstand ein Film, in dem 15 junge Menschen mit Trisomie 21 der werdenden Mutter antworten und ihr zeigen, wie glücklich sie sind und ihre Mitmenschen machen können.

In Frankreich ist nun dieser Film als „ungeeignet“ verboten.

Die Behörde beanstandete, der Film enthalte keine „Botschaft von allgemeinem Interesse“. 

Das muß man sich mal vorstellen. Eine Zensurbehörde verbietet einen Film, der ein paar Behinderte zeigt, die sagen wie glücklich sie sind. Und warum? Weil es nicht dem kranken Zeitgeist entspricht, indem ungeborenes Leben zu Hunderttausenden pro Jahr abgetrieben wird. Wo es einen großen Markt für fötales Gewebe gibt, und man sich dumm und dämlich verdient.

Der oberste  Verwaltungsgerichtshof Frankreichs entschied: das Aufführverbot sei rechtens.

Es begründete sein Urteil damit, daß der Film „das Gewissen der Frauen stören könnte, die im Rahmen des Gesetzes sich für andere Optionen des persönlichen Lebens entschieden haben“.

Es könnte also Frauen stören? Das reicht für ein Verbot?

Zudem kritisierte die Behörde, in dem Film werde die Möglichkeit zur Abtreibung nicht erwähnt.

Muß ich jetzt in jedem Film  mit Trisomie 21 Menschen einen Warnhinweis raufkleben „ACHTUNG SIE KÖNNEN AUCH ABTREIBEN“?

„Es ist so absurd. Ich habe noch nie von einem so unheimlichen Urteil gehört“, kritisierte die Präsidentin der Global Down Syndrom Fondation, Michelle Sie Whitten. Sie bezeichnete die Entscheidung als „schockierend“ und „offensiv“, sie würde direkt „ins Gesicht der Meinungsfreiheit“ fliegen.

Genauso ist es. Kaum weicht ein Film mal von der gewünschten Systemmeinung ab wird er unterdrückt. Die DDR läßt grüßen. Hier trifft es halt einen lebensbejahenden Kurzfilm der Preise gewonnen hat, weil er Französinnen nicht gleich noch die Adresse der nächsten Abtreibungsklinik mitliefert. Vollkommener Wahnsinn!

Quelle: h$$ps://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/franzoesisches-gericht-verbietet-down-syndrom-film/

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