Schwesig’sche Widersprüche

Wer vor kurzem die WELT gelesen hat, staunte nicht schlecht. „Väter haben das Schuften satt“ titelte die Zeitung. Nun, das allein ist nichts Neues. Dass Männer nicht die egoistischen, arbeitsgeilen Idioten sind, für die uns die Geschlechterpolitik seit Jahrzehnten verkaufen will, sondern oft nur deshalb in einem Job schuften, den sie hassen, um ihre Familie zu ernähren, wissen alle, die sich auch nur ein Mindestmaß an selbstständigem Denken bewahrt haben. Und dass Väter ihre berechtigten Anliegen in der Öffentlichkeit artikulieren, kommt mittlerweile auch immer häufiger vor. Ein Verdienst der Väter- und Männerrechtsbewegung.

Interessanter ist da schon Schwesigs Aussage, die Wunscharbeitszeit läge für Frauen im Schnitt bei 24 und für Männer bei 35 Stunden (d. h., Frauen wollen 31 % weniger arbeiten als Männer). Tatsächlich würden aber Frauen nur 22 und Männer satte 43 Stunden arbeiten. Legt man den vom Frauenministerium immer wieder verbreiteten Gender Pay Gap von 23 % zugrunde, hieße das, dass Männer für durchschnittlich 95 % mehr Arbeit im Vergleich zu Frauen lediglich durchschnittlich 23 % mehr Gehalt bekommen würden. D. h., Männer arbeiten fast doppelt so viel wie Frauen, bekommen aber noch nicht einmal ein Viertel mehr Gehalt als Frauen – und das belegt ausgerechnet die Frauenministerin, die immer neue Wege sucht, Männer am Arbeitsmarkt „positiv“ zu diskriminieren.

Quelle: https://manndat.de/feministische-mythen/berufsleben/schwesig-von-der-saula-zur-paula.html

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s