Spiegel 1983: Wenn die Muftis kommen, gibt’s Zoff im Pütt

Ach wiedermal ein Bonmot als Zeiten, als der Spiegel nicht nicht ständig gelogen hat und dem Regime in Berlin treu ergeben war. Ein paar Auszüge:

Die Renaissance des Islams unter den Moslems in der Bundesrepublik ist erst im Kommen – aber mit Macht. „Die religiösen Dogmatiker sind auf dem Vormarsch“, sagt Yilmaz Karahasan, Ausländer-Referent bei der IG Metall. Und der Schwerpunkt der Bewegung liegt im Ruhrgebiet.

Adolf Schmidt, der Vorsitzende der IG Bergbau und Energie, sah schon 1979 schwarz für den Kohlenpott, weil „die Hodschas immer stärker werden“.

Tja dann wurden es aber immer mehr

Und nun lassen sie zum Gebet auch noch fünfmal am Tag den Bohrhammer fallen und weigern sich, mit den deutschen Kollegen nackt in die Waschkaue zu steigen.

Das Ruhrgebiet hat im Laufe der letzten hundert Jahre ein halbes Dutzend Einwandererwellen fast spurlos geschluckt. Aber die Integration der Türken ist seit 15 Jahren keinen Schritt von der Stelle gekommen. „Das Ausländerproblem ist ein Türkenproblem“, sagt der Mülheimer Bundestagsabgeordnete Thomas Schröer (SPD). Und die Hodschas haben die Mauern noch höher gemacht. Die Türken, sagt Gewerkschaftsboß Adolf Schmidt, dürfen vor Ort „nicht die Überzahl haben“. Sonst ist Zoff im Pütt.

Ja auch in der SPD durfte man damals noch die Wahrheit sagen. Hodschas sind übrigens Geistliche die auch mal geistreiches von sich geben:

Aus einer Dortmunder Moschee war zu vernehmen, der dortige Hodscha habe seine Koranschüler davor gewarnt, sich mit Christenkindern einzulassen, weil einst allen Christen die Hälse abgeschnitten würden. In einem Flugblatt des „Vereins für Koran-Schulen“, der Milli Görüs nahesteht, wurde vor allzu freundlichen nichtmoslemischen Mitmenschen gewarnt, weil in der Regel doch „dahinter ein häßliches Kommunistengesicht, ein christlicher Missionar oder ein jüdischer Agent auftaucht“.

Denn immernoch gilt:

Über das kleinislamische Schisma hinweg spannt sich eine Brücke gemeinsamer Grundwerte. Der wichtigste: Türkün türkten baska dostu yoktur – ein Türke kann nur eines Türken Freund sein.

Weiter geht’s hier: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14018269.html

PS: Das der örtliche Fleischer pleite geht, weil die Türken keinem nichtmoslemischen Metzger trauen kann man ja noch nachvollziehen, aber das hier:

Der kleine Kramladen auf der Dieselstraße bietet einwandfreie Zahnbürsten an, den neuesten Hit auf dem Türkenmarkt. Der Produzent hat das Gerücht ausgestreut, Zahnbürsten aus Christenläden seien mit Schweineborsten besetzt.

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