Anna*: „Mein Feminismus hat mich beziehungsunfähig gemacht“

Anna* lernte früh, stolz auf ihre Weiblichkeit zu sein. Auf beruflicher Ebene kämpft sie ganz selbstverständlich für Gleichberechtigung. Wenn es um ihre Partnerschaften geht, scheitert sie jedoch an ihren eigenen Ansprüchen.

Tja woran könnte das liegen? Das wird uns in dem Artikel dann erklärt, der sich um eine ziemlich unglückliche Person dreht, was aber zum großen Teil an ihrer feministischen Erziehung liegen dürfte.

Mit einem anderen Kollegen geriet sie in eine Auseinandersetzung, weil er sie darum bat, die Tafel vor der Tür mit den Speisen des Tages zu beschriften. Begründung: Du hast eine schönere Handschrift. „Wenn ich heute darüber nachdenke und dir davon erzähle, kann es natürlich sein, dass er meine Handschrift einfach wirklich schöner fand. Diese Sicht habe ich in den Situationen aber nicht.“ So wurde Anna in ihren alten Arbeitsstätten schnell als zartbesaitete Zicke bekannt. Keiner arbeitete gerne mit ihr zusammen.

Ach und da springen keine Männer drauf an, wenn Prinzesschen ständig ausflippt? Seltsam.

Ihren zweiten Freund Lars* lernte Anna während des Studiums kennen. Sie war eine große Herausforderung für ihn. Erst nachdem sie ihn aus Prinzip dreimal hatte abblitzen lassen und er dann ein viertes Mal mit Blumen in ihrer WG auftauchte, durfte er sie zu einem ersten Date ausführen.

Annas Mutter hatte sie darin bestärken wollte, ihren Wert nicht von einem Mann abhängig zu machen. Doch Anna passierte genau das. Ein Mann musste ihr den Hof machen, um ihren Wert zu beweisen und so verstrichen viele Gelegenheiten auf Liebe und Intimität ungenutzt.   

Das muß doch Realsatire sein. Und das erwartet sie jetzt von jedem Mann. Und weil kein erwachsener Mann so dumm ist wie Lars, bleibt sie alleine, auch wenn sie damit unglücklich ist.

Den Rest könnt ihr hier finden: http://ze.tt/mein-feminismus-hat-mich-beziehungsunfaehig-gemacht/

Auf den allerletzten Absatz möchte ich aber noch eingehen:

Aber wenn es um die Liebe geht, so wünscht sie sich, ein bisschen mehr nach dem Prinzip zu leben: Ich bin eine Frau und gerade deshalb nehme ich mir, was ich will. „Ich bin so groß geworden, dass Frauen auch ohne Männer prima leben können. Und dass man sich von Männern in keine Schublade stecken lassen sollte. Aber für manche Bedürfnisse brauche ich einen Mann, aber eben einfach deshalb, weil er einen Penis hat. Diese Erkenntnis macht mich doch nicht weniger stolz, oder?“    

Die Beziehung zu einem Partner wird hier also rein auf sein Geschlechtsteil reduziert. Nicht von einem bösen Masku-Macho, sondern von einer Feministin. Und ich dachte, das ist genau das, wogegen der Feminismus vor 100 Jahren mal zu Felde gezogen ist.

 

 

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