Afro-Deutschland

http://www.spiegel.de/video/embedurl/video-1751127-640_000_fff.html

Für so einen Film erzählt man ja für gewöhnlich die härtesten Schoten die einem passiert sind. Bei der Journalistin Jana Pareigis ist das die Frage „Wo kommst du her?“ und „Sie sind vom Catering, und bringen den Kaffee?“ oder Samy Deluxe wird auf dem Schulhof von anderen Kindern gehänselt. Das sind die härtesten Vorfälle?

Ernsthaft? Wo ist die Geschichte von dem Betreten einer Gaststätte und der Kellner sagt, wir bedienen hier keine Neger? Oder wo, das sie zusammengetreten wurde. Oder wo der Busfahrer ihr erklärt sie muß hinten sind im Bus, und weil sie sich geweigert hat, sie von der deutschen Nazipolizei verhaftet wurde?

Ach gab’s nicht? Dann soll sie mal nicht so rumjammern. Die will auch nur mit dem Rassismusticket bekannter werden und Kohle verdienen. Und weil wir in Deutschland keine Sklaverei hatten und Neger auf Baumwollfeldern arbeiten mußten, wird jede noch so kleine unangenehme Begebenheit aus ihrem scheiß Leben als Beleg für den allumfassenden strukturellen Rassismus in der deutschen Gesellschaft herangezogen. So ein ausgemachter Schwachsinn.

Aber am besten gefällt mir folgender Satz von Ihr:
„Es gibt diesen Mythos, das Deutschland ein weißes Land sei, das es nie war, und wird es auch nie seien!“

Es gab wohl die letzten 1000 Jahre immer eine „schwarze Community“ auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Genau! Als wenn man aus der Anwesenheit von 20 Schwarzen im Jahre 1930 im Reichsgebiet, so eine verwegene Schlußfolgerung ziehen könnte.

Wieder nur ein reiner Umerziehungsfilm der kleine Kindergehirne waschen soll.

Post Scriptum:

Der einzige Staat den ich kenne, wo man das nicht erwartet ist und es wirklich so ist, ist übrigens die Türkei. Die sogenannten Afrotürken sind die Nachfahren osmanischer Sklaven aus Afrika. Ihr Zahl geht in die Zehntausende.

Wann die Osmanen begannen, mit afrikanischen Sklaven zu handeln, ist dem Historiker Hakan Erdem zufolge nicht genau festzustellen. „Aber in den Aufzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts finden wir bereits afrikanische Sklaven im Osmanischen Reich“, sagt er. Offiziell sei die Sklaverei im Osmanischen Reich 1857 abgeschafft worden, aber der Sklavenhandel sei auch danach noch illegal fortgeführt worden.
Nach Erdems Einschätzung wurden im 19. Jahrhundert pro Jahr 10.000 afrikanische Sklaven in das Osmanische Reich verschleppt, das damals bis auf die arabische Halbinsel und nach Nordafrika reichte. „Das sind eine Million afrikanischer Sklaven im Jahrhundert“, sagt Erdem.

Weiter geht’s hier: http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nachkommen-afrikanischer-sklaven-vergessenes-erbe-in-der-tuerkei-leben-zehntausende-afrotuerken_id_5797860.html

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