Haiti: 15-Jährige hat Sex mit fast 50 UN-Soldaten

Wozu Blaumhelm-Soldaten gut sind, weiß man eh nicht so genau. Das aber einige von Ihnen ein erhöhtes Interesse an kleinen Jungen und Mädchen haben und es ausleben ist bekannt. T-Online hat dazu einen Artikel geschrieben:

Die Männer boten den haitianischen Kindern Kekse und andere Snacks an. Manchmal gaben sie ihnen auch ein paar Dollar. Aber der Preis war hoch: Die Blauhelme aus Sri Lanka wollten von den Mädchen und Jungen Sex als Gegenleistung. Manche Kinder waren gerade mal zwölf Jahre alt.

„Ich hatte noch nicht einmal Brüste“, sagt ein betroffenes Mädchen. Sie schilderte UN-Ermittlern, dass sie über drei Jahre hinweg, im Alter von 12 bis 15, Sex mit fast 50 Friedenssoldaten hatte – darunter ein Kommandant, der ihr 75 Cent gab.

Tja, und wie sieht’s mit der Strafverfolgung aus? Düster!

Gerechtigkeit für die Opfer gibt es selten. Bei einer Untersuchung von UN-Missionen in den vergangenen zwölf Jahren gibt es fast 2000 Fälle, in denen Blauhelmen und anderem UN-Personal in verschiedenen Teilen der Welt sexueller Missbrauch und Ausbeutung vorgeworfen wurden – ein Hinweis darauf, dass das Problem viel größer ist, als bisher bekannt. In mehr als 300 der Fälle waren demnach Kinder involviert, aber nur ein kleiner Teil der Beschuldigten landete im Gefängnis.

Rechtlich gesehen sind den Vereinten Nationen selbst die Hände gebunden. Blauhelme unterliegen nicht ihrer Jurisdiktion, das heißt, die Entscheidung über Strafverfolgung liegt bei den Ländern, die die betroffenen Soldaten stellen. AP hat mit mutmaßlichen Opfern, derzeitigen und früheren UN-Offiziellen, sowie Ermittlern gesprochen – und in 23 Ländern um Auskunft über die Zahl beschuldigter Blauhelme und etwaige Untersuchungen der Vorwürfe gebeten. Nur einige wenige antworteten, und die Namen derjenigen, die schuldig gesprochen wurden, werden unter Verschluss gehalten. Das macht es unmöglich, herauszufinden, wer zur Rechenschaft gezogen wurde.

Na die Länder machen doch bestimmt was, oder?

Nach einem internen UN-Bericht haben in Haiti mindestens 134 sri-lankische Blauhelme zwischen 2004 und 2007 neun Kinder in einem Sexring ausgenutzt. Als Folge des Reports wurden 114 Soldaten nach Hause geschickt. Keiner von ihnen landete jemals hinter Gittern.

Und war das auch das Ende des Sexrings, so nicht das von sexuellen Übergriffen allgemein durch UN-Personal in Haiti. Janila Jean sagt, dass sie 16 Jahre und eine Jungfrau gewesen sei, als sie ein brasilianischer Blauhelm vor drei Jahren in ein UN-Lager gelockt habe – mit Hilfe eines Stück Brotes mit Erdnussbutter. Sie bricht auch heute noch in Tränen aus, wenn sie an das Geschehene zurückdenkt.

Und bevor ihr denkt, es wäre nur Sri Lanka

Nach AP-Erkenntnissen wurden von den weltweit etwa 2000 Missbrauchsvorwürfen gegen Blauhelme und anderes UN-Personal zwischen 2004 und 2016 ungefähr 150 in Haiti gemeldet. Die Beschuldigten kamen laut UN-Unterlagen und Interviews neben Sri Lanka und Brasilien aus Bangladesch, Jordanien, Nigeria, Pakistan und Uruguay.

Quelle: h$$p://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_80886860/missbrauchsvorwuerfe-gegen-un-maedchen-spricht-von-sex-mit-fast-50-soldaten.html

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