Correctiv entlarvt sich selber

Correctiv versteht sich ja selber als:

Wir sind das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum. Wir recherchieren langfristig zu Themen, die andere Medien zu wenig beachten. Wir wollen jeder Bürgerin und jedem Bürger Informationen geben, damit man die Welt besser versteht. Das ist unser Ziel.

Bisher gab es ja noch nicht viel von denen zu lesen, weshalb man ihnen auch nichts vorwerfen konnte. Tja, das hat sich nun geändert. Auf Übermedien konnte  man nun folgendes nachlesen:

Eine Kandidatin der AfD für den nordrhein-westfälischen Landtag hat vor ein paar Jahren offenbar etwas Geld mit Sex verdient. Vielleicht war es nur ein „Taschengeld“, vielleicht eine angenehme Verdoppelung ihres Einkommens. Vielleicht war es weniger finanziell als erotisch motiviert: durch eine Art Fetisch, sich wie eine Prostituierte zu verhalten.

Man weiß es nicht genau, aber man muss es auch nicht genau wissen: Es ist ihre Privatsache.

Ja anstatt also relevante Gutmenschensachen zu berichten hat man einfach einen hemmungslosen Denunziationsartikel rausgehauen um der Frau und der AfD zu schaden. Und das mit Dingen aus ihrer Privatspähre. Die gibts für AfD’ler nämlich nicht. (Sonst könnte Putin sie ja damit erpressen)

Das selbsternannte Recherchebüro Correctiv hat also diesen vermeintlichen „Sexskandal“ öffentlich gemacht mit dem Text: „Spitzenfrau der Rechtspopulisten vermietete ihren Körper übers Internet“,  „Rechtspopulisten gehen mit Teilzeitprostituierten in die heiße Phase des Wahlkampfes“.

Als Verfasser wird auch der Correctiv-Gründer David Schraven genannt.  Aber was denn eigentlich nun der Sexskandal ist, bleibt im fraglich. Im Correctiv-Text findet man dazu nichts. Eher wird der AfD vorgeworfen, was man der AfD eben so vorwirft. Und wie praktisch das in NRW grad Landtagswahl ist. Honi soit qui mal y pense!

Hinzu kommt, der Vorwurf den Toilettendeckel oben gelassen zu haben, in der Realität unser aufgeklärten und fortschrittlichen BRD-Gesellschaft, härter wäre als freiwillige Sexarbeit. Von Correctiv hätte ich mehr Seriosität erwartet.

Aber die Geschichte geht ja weiter, denn Schraven hat ziemlich viel Gegenwind bekommen, darunter auch viele, die jeder Nähe zur AfD unverdächtig sind und zahlreiche Journalisten.

In einem weiteren Text hat David Schraven heute die Veröffentlichung verteidigt. Um einen „Sexskandal“ soll es nun nicht mehr gehen: Das Wort sei „missverständlich“ gewesen. „Das hätte ich besser machen können“, schreibt Schraven und bietet die Möglichkeit einer Entschuldigung an: „Wenn das Wort jemanden stört, möchte ich mich dafür entschuldigen.“

Die Kandidatin, schreibt Schraven weiter, „steht für eine Partei, die sich gegen Gleichberechtigung und gegen die Emanzipation auch von Sexarbeiterinnen einsetzt.“ Sie habe ihre „Tätigkeit als Teilzeit-Prostituierte“ verschwiegen, weil sie sonst „vermutlich kaum auf den besten Frauenplatz der AfD-Landesliste in Nordrhein-Westfalen gewählt worden“ wäre.

Schraven sagt, an Prostitution sei nichts verwerflich. Er kämpft aber für das Interesse von AfD-Mitgliedern, die Prostitution als etwas verwerfliches empfinden, damit die nicht versehentlich eine Kandidatin wählen, die sich mal nebenbei etwas Geld durch Sex hinzuverdient hat. Das interpretiert den Gedanken des „aufklärenden Journalismus“, dem sich Correctiv angeblich verschrieben hat, schon extrem weit.

Also möchte Schraven wohl AfD-Mitglieder aufklären. Wer’s glaubt. Correctiv wollte ein überparteilicher, gesellschaftlicher Aufklärer sein und ist jetzt genau das, was man immer vermutet hat. Ein gutmenschliches Instrument zur Bekämpfung von Meinungen und Positionen außerhalb des Mainstreams.

Quelle: h$$p://uebermedien.de/15068/correctiv-macht-privatleben-von-afd-frau-zum-sexskandal/

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