Digitale Pläne von Gesche Joost

Die Berliner Morgenpost widmet einen Artikel ihrer Serie „Menschen, die etwas bewegen“ einer Person namens Gesche Joost. Diese arbeitet an einem Lehrstuhl der Universität der Künste am Einsteinufer (Berlin).Dort „forscht“ man so an allem rund um Digital. Soweit so langweilig, Aber im Laufe des Artikels werden ihre Ansichten immer schlimmer. Für den Anfang was kleines:

„Viele Eltern und Lehrer fürchten sich vor der Digitalisierung, weil sie das nicht verstehen und die Konsequenzen nicht überblicken können.“

Es geht um Achtjährige die ins Netz sollen. Das man da als Elternteil kritisch über die Schulter schauen muß ist natürlich nur darin begründet das man keine Ahnung hat. *augenroll*

Ihr Wunsch für die digitale Zukunft: „Ein Ministerium für Innovation und Digitalisierung gäbe einen unglaublichen Schub.“ 

Es gibt Nachholbedarf. Gesche Joost ist schon etwas neidisch auf einige europäische Botschafterkollegen – etwa aus Estland. “ Da ist alles online und papierlos. Die wählen sogar online“, sagt sie. ..

Natürlich hätten Bürger auch Ressentiments und Angst vor Datenmissbrauch. „Aber Datenschutz – das können wir ja alles. Wir schaffen es nur nicht, solche Technologien auf die Straße zu bringen und haben nicht den politischen Willen, das durchzudrücken.“

Reine Jubelpropagandan. Im ganzen Beitrag nicht ein kritisches Wort zur Totalen Vernetzung und Digitalisierung. Gesche liest wohl keine Fachblogs oder -zeitschriften, dort kann man regelmäßig auch sehr kritische Meinungen vernehmen.

Eines ihrer Projekte ist ein Bündnis für digitale Arbeit. „Es wird auf dem Arbeitsmarkt fundamentale Veränderungen geben. Natürlich fallen durch die Digitalisierung Jobs weg. Es werden aber auch viele neue entstehen. Wenn wir das nicht richtig adressieren, wird die Digitalisierung gesellschaftspolitisch zu Verwerfungen führen.“

Falsch! Ab etwa 2040 wird es eine Klasse der Nutzlosen geben, ähnlich wie sich die Arbeiterklasse bildete. Nur wird diese für nix gebraucht, dank Digi- & Robotisierung.

Joosts Design-Lab betreibt nun landauf landab mehrere Projekte darunter natürlich auch eine Flüchtlingsinitiative. Denn:

Sie wollen zivilgesellschaftliches Engagement stärken und verstehen sich als die Pflanze, aus der sich die Gesellschaft erneuert und die Politik inspiriert. 

Doch kann man die Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens sich selbst überlassen? „Der Staat muss regulieren“, sagt sie. „Erst haben alle Social Media umarmt. Wir haben erst spät erkannt, welche Gefahren und negativen Seiten es auch hat.“ Das hat uns mit Falschmeldungen und Hassbotschaften in den Netzen gerade in den letzten Monaten massiv eingeholt. „Wir sehen, dass wir Regeln brauchen – im Netz genauso wie im gesellschaftlichen Zusammenleben.“

Und wie stellt Gesche sich das Regulativ vor?

…. Das gebe es im Netz zu wenig. „Da würde ich mir mehr Einmischen wünschen.“

Das Strafrecht ist für Joost hier die letzte Option. „Strafrechtlich relevante Inhalte müssen innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden.“ Google habe da eine ganz gute Quote. Facebook sei besser geworden. Twitter reagiere gar nicht. Allerdings dürfe nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden. Der Gesetzgeber müsse in Ruhe noch mal sortieren, wie man Hasskommentare eindämmt und über softere Verfahren wie die Gegenrede nachdenken. „Da gibt es einen Kulturwandel, der gut ist“, sagt Joost. Dazu könnte auch das neue Internet-Institut beitragen, für das Berlin jetzt den Zuschlag erhalten hat. Gesche Joost hatte dafür zwei Jahre lang gekämpft. „Da ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen.“ Das Institut soll gesellschaftliche Entwicklungen analysieren, die durch die Digitalisierung aufkamen – also Fragen wie „Wem gehören meine Daten?“ oder „Was bedeutet digitale Souveränität?“

„Es ist wichtig, in Berlin einen zentralen Ort zu haben für Grundlagenforschung, angewandte Forschung und politische Aktivitäten.“ Die Wissenschaft soll dort aus ihren Zäunen und Eingrenzungen befreit werden. „Wir müssen da am aktuellsten Puls der Zeit sein und an vorderster Front interdisziplinär mitdiskutieren“, sagt Joost.

BÄMMM. Gelesen? Ein neues Internetinstitut wurde gegründet und soll Regeln erarbeiten für die Netzzensur und politisch Aktivitäten starten.  An Vorderster Front werden dann wieder Gelder für Kahanes und Linksextremisten locker gemacht.
Und nebenbei bekommt Heiko Maas noch sinnvolle neue Zensurvorschläge.

Aber ihr braucht nicht glauben, daß der Berliner Morgenpost das irgendwie auffällt.

Quelle: h$$ps://www.morgenpost.de/politik/article211177929/Pilotin-in-der-digitalen-Welt.html

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