Asozial bleibt Asozial

Auf Focus.de steht folgendes:

Eine banale Verkehrskontrolle wegen Falschparkens hatte am 25. Juni in Duisburg-Bruckhausen zu einem Polizeieinsatz geführt, der bundesweit für Entsetzen sorgte

Immer mehr Anwohner der türkischen Gemeinde waren herbeigeströmt, die Polizei rief Verstärkung. Am Ende standen rund 50 Polizisten etwa 250 Anwohnern gegenüber.

Duisburgs OB hat daraufhin gesagt: „Asozial bleibt asozial – egal, aus welchem Land jemand stammt.“
Ein ziemlich harmloser Satz mag man meinen, doch die Türkische Gemeinde kocht. Das neue gemeinsame Feindbild hat unsere vielfältigen bunten und verschiedenen türkischen Mitbürger auch im Focus-Artikel sofort wieder zu einer homogenen Masse werden lassen, die geschlossen agiert:

Links Statement habe in der türkischen Community „harsche Kritik“ hervorgerufen, sagt Ali Osman Yayla zu FOCUS Online. „In den vergangenen vier Wochen haben wir immer wieder über Links Worte nachgedacht. Und uns war allen klar: Das geht gar nicht“, so der deutsch-türkische Journalist, der den Polizeieinsatz zufällig mitbeobachtet hatte. „Wir sind nicht asozial, sondern sozial. Denn unsere Väter haben mitgeholfen, Duisburg und Deutschland nach dem Krieg wiederaufzubauen.“

Darf natürlich nicht fehlen. Die Lügen werden so oft wiederholt bis auch der letzte Depp es kapiert hat. Die Türken haben Deutschland wieder aufgebaut.

Und droht Yayla weiter mit der vereinten Kraft der Duisburger Türken. Das ist insofern kurios, weil sonst alles Mögliche dafür getan wird, das niemand auf die Idee kommen möge, eine fremde homogene Volksgruppe auf dem eigenen Staatsgebiet könnte zu einer Bedrohung werden:

„Ich und viele andere Deutschtürken haben das letzte Mal für Sören Link gestimmt“, so Yayla. „Doch diesmal wird das anders sein. Mit einem eigenen Kandidaten wollen wir mal sehen, ob Link die Wahl ohne uns gewinnen kann. 15.000 bis 20.000 Stimmen werden wir mindestens zusammenbekommen“, schätzt der Journalist.
Auch ein Kandidat stehe schon fest, erklärt Yayla: Yasar Durmus, 47, Kranführer bei Thyssen Krupp. „Er ist sehr bekannt bei uns, weil er sich stark sozial engagiert und Vorsitzender der Moscheen-Gemeinde in Bruckhausen ist.“ Bis zu 30 türkische Vereine würden ihn unterstützen. „Mich haben schon viele Wähler angerufen, die sonst SPD und CDU wählen. Sie wollen am 24. September Durmus unterstützen.“

… Dass die Aufstellung des Kandidaten schon an der Zulassung scheitern könnte, hält Yayla für unwahrscheinlich. Am Montagnachmittag habe er selbst mit Durmus die Unterlagen für die Zulassung der Kandidatur bei der Stadt Duisburg abgeholt. „Die 400 Unterschriften, die wir brauchen, werden wir im Handumdrehen bekommen.“

Bei der Wahl wird also offen mit dem Organisations- und Bedrohungspotential geprahlt. In anderen Zusammenhängen, waren das bisher immer wirre Hirngespinste von Reichsbürgern.

„Wir Deutschtürken sind eine heterogene vielfältige Gruppe von Bundesbürgern“ RUMMS! Schalter umlegt. „Wir marschieren alle in die gleiche Richtung und wählen den Kandidaten einer islamischen Partei“. Die Indizien für die Deutschlands Zukunft begegnen einem jeden Tag, man muß sie nur sehen wollen!

Quelle: h$$p://www.focus.de/politik/deutschland/nach-hartem-polizeieisatz-gegen-falschparker-asozial-bleibt-asozial-duisburgs-ob-poebelt-nun-soll-moschee-chef-gegen-ihn-kandidieren_id_7419994.html

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