An allem sind die Ju.. ähem Südstaaten schuld

Nachdem die Südstaaten den Zentralisierungskrieg den Washington losgetreten hat verloren hatten, wurde alles Schlechte was in den USA jemals entstehen konnte mit den Südstaaten, ihrer Flagge und ihrer Geschichte verbunden.

Das das vollkommen bescheuert ist, interessiert kommunistische Dummköpfe in den USA nicht und sie rufen zum Sturm auf die Vergangenheit. Alles soll uminterpretiert und neugeschrieben werden. Dazu müssen, wie jüngst geschehen natürlich auch Zeugnisse der Vergangenheit beseitigt werden.

Telepolis hat einen sehr guten Artikel dazu veröffentlicht:

Statt über die Schleifung der letzten Ruinen eines proaktiven Staates empört zu sein, diskutiert jene Öffentlichkeit, die das Geld und die Macht hat, sich bundesweit zu artikulieren, über den Abriss von Denkmälern, die an die Schrecken des amerikanischen Bürgerkrieges im 19. Jahrhundert erinnern. Da wird offen zum illegalen Sturz von Denkmälern aufgerufen. Anlass für diesen Kulturkrieg ist eine spontane Denkmalentfernung in Durham in North Carolina.

Bekanntlich hatte die Ratsversammlung von Charlottesville die Entfernung der Reiterstatue des militärischen Oberbefehlshabers der Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg, Robert Edward Lee, beschlossen. Der Lee-Park wurde in Emancipation Park umbenannt.

Nun war General Robert Edward Lee kein Kriegsverbrecher. Eher widerstrebend hatte er das Oberkommando der Südstaaten-Armeen übernommen. Nach der Niederlage der Südstaaten soll er sich am Versöhnungsprozess von Norden und Süden konstruktiv beteiligt haben. Er ist zunächst einmal nur der Befehlshaber einer unterlegenen Streitmacht gewesen. Warum also der Drang, jetzt USA-weit alle Denkmäler, die an die Südstaaten erinnern, zu entfernen?

Emanzipationspark. Das klingt wie von Orwell erdacht. Den Artikel zu lesen, wird wärmstens empfohlen, kommt er doch von einem neutralen Autor, der die Sache genau so analysiert wie sie ist.

Um einer ehrlichen Auseinandersetzung mit den Übeln: Rassismus, Homophobie und Sexismus näher zu kommen, stände es den USA gut an, ehrlich einzugestehen, dass die oben genannten Übel ein Problem der gesamten Gesellschaft der USA darstellen, die man nicht auf eine relativ wehrlose Verlierergruppe wie „die Südstaaten“ projizieren darf.

Weiter geht’s hier: https://www.heise.de/tp/features/USA-Buergerkrieg-2-0-3806248.html

Es wird Zeit sich General Lee T-Hemden zu kaufen.

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