Märchentante Chebli

Die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales Sawsan Chebli ist bekannt für
bekloppte Einlassungen in den deutschen Medienzirkus. Wer erinnert sich nicht mit Tränen an:

„Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schreiben, ist aber integrierter als viele Funktionäre der AfD, die unsere Verfassung in Frage stellen.“

Auf ihrem derzeitigen Versorgungsposten ist ihr wohl langweilig geworden, so daß sie nun laut eigener Aussage eine Sexismusdebatte angestoßen möchte.
Anscheinend wird sie aber nicht anständig sexuell belästigt, das als Aufhänger nun ein Botschafter a.D. herhalten mußte, der ihr ein Kompliment gemacht hatte, um eine unangenehme Situation zu überwinden. Sie schrieb:

Unter Schock – Sexismus

Vorfall: Ich sollte heute Morgen eine Rede halten. Vier Männer sitzen auf dem Podium. Ich setze mich auf den reservierten Platz in die erste Reihe. Vorsitzender vom Podium aus: „Die Staatssekretärin ist nicht da. Ich würde sagen, wir fangen mit den Reden dennoch an.“ Ich antworte ihm aus der ersten Reihe: „Die Staatssekretärin ist da und sitzt vor Ihnen. Er antwortet: „Ich habe keine so junge Frau erwartet. Und dann sind Sie auch so schön.“ Ich war so geschockt und bin es immer noch. Ich bin jedenfalls ans Pult: „Sehr geehrter Herr Botschafter a.D., es ist schön, am Morgen mit so vielen Komplimenten behäuft zu werden.“ Im Saal herrschte Totenstille. Dann habe ich meine Rede abwechselnd in deutscher und englischer Sprache frei gehalten. Es war ein internationales Forum.

Klar, ich erlebe immer wieder Sexismus. Aber so etwas wie heute habe auch ich noch nicht erlebt.

„Dann habe ich meine Rede abwechselnd in deutscher und englischer Sprache frei gehalten.“ Was denn das für ein lächerlicher Angebersatz? Wie wirr muß jemand sein, der meint es nötig zu haben sowas zu schreiben? Aber egal, denn er stimmt sowieso nicht.

Eine Vertreterin der Deutsch-Indischen Gesellschaft widerspricht der Chebli-Erzählung nämlich in Teilen.

Hier widerspricht Cornelia von Oheimb von der DIG. Auch sie habe auf dem Podium gesessen. „Ich frage mich nun zu recht, wie sexistisch ist Frau Chebli mir gegenüber, da sie doch in der ersten Reihe saß und mich als Frau nicht wahrgenommen hat“, schreibt sie in einer E-Mail an die Berliner Morgenpost. Die Grußrednerin Chebli sei zu spät gekommen und habe sich auf einen Stuhl gesetzt, der kein Reservierungsschild hatte.

„Die dann gefallenen Worte des Vorsitzenden halte ich für zutreffend.“ Der Kommentar des ehemaligen Botschafters sei „gut gemeint“ gewesen. Ihre Rede habe die Staatssekretärin allerdings nicht frei gehalten, sondern vom Blatt abgelesen. Sie könne Frau Chebli „nur empfehlen, bei künftigen Veranstaltungen pünktlich zu kommen und sich wie üblich mit dem Veranstalter vor Beginn der Veranstaltung bekannt zu machen“, schreibt von Oheimb.

Sehr lustig die Frau Oheimb. Und hoch wie die Nase ist, hat Chebli natürlich geanwortet. Sawsan Chebli sagt auf Anfrage der Morgenpost:

„Es ist durchaus möglich, dass ich in dieser Situation als Gast so vor den Kopf gestoßen wurde, dass ich die Zusammensetzung des Panels falsch wahrgenommen habe. Sollte dies so sein, tut es mir leid.“ Sie würde sich wünschen, dass jeder Frau selbst überlassen werde, was sie als Kompliment wahrnehme und was nicht.

Objektivität, brauch Frau Chebli nicht. Erinnert mich an diverse Gender-Femi-Kreise wo so ein Kompliment ja bereits als Vergewaltigung bezeichnet. Wenn Frau Chebli durch diverse „Minderheiten-Boni“ nicht so unangreifbar wäre, hätte man sie schon längst mit Schimpf und Schande entlassen. So aber dürfte uns diese Märchentante noch länger erhalten bleiben.

Quelle: h$$ps://www.morgenpost.de/berlin/article212256247/Sexismus-Vorfall-DIG-wirft-Chebli-Ungereimtheiten-vor.html

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