“Jeder Kollege kann meine Nacktbilder auf Google sehen”

Futurezone.at führt ein Gespräch mit Gisela Perez de Acha über Google-Algorithmen Sie forscht nämlich zum Thema „Geschlecht und Konsens in Suchmaschinen“

Einer der Gründe, warum ich mit der Recherche zu diesem Thema begonnen habe, lag daran, dass die Leute, die mich googeln, immer nackt finden. Diese Bilder sind die wichtigsten Suchergebnisse über mich bei Google, obwohl seither viel Zeit vergangen ist und ich mich nicht mehr mit diesen Bildern identifizieren kann.

Wie ist das möglich fragt ihr euch? SIE WAR FEMEN-AKTIVISTIN
Hier geht’s zu den feschen Bildern: https://www.google.de/search?tbm=isch&q=Gisela+Perez+de+Acha+femen  😉

Also Sie wollte damals die mediale Aufmerksamkeit, und jetzt jammert sie rum. HAHAHA. Wie blöd muß man eigentlich sein.
Geil ist aber nun die Frage wer Schuld hat, kommt ihr nie drauf:

Sie geben also den Algorithmen Schuld daran, dass die Bilder relativ weit vorne aufscheinen?

Silicon-Valley-Unternehmen wie Google haben viel Macht über uns und die Suchmaschine wurde von weißen Männern programmiert, da fließen kulturelle Vorurteile sicher mit ein.

Ja böse weiße Männer sind schuld. HAHAHA.

Sind Sie von dem Problem selbst betroffen?

Ja, ich bin jeden Tag von diesem Problem betroffen. Ich habe nie zugestimmt, für immer online ausgestellt zu werden. Ich habe nur zugestimmt, oben ohne auf der Straße zu protestieren. Und Google ist eine private Firma, die mit obskuren Algorithmen arbeitet. Mein Körper sollte aber mir gehören, und nicht einem Silicon-Valley-Unternehmen. Ausgehend von der Geschlechtertheorie ist die Einwilligung jederzeit frei und widerrufbar.

…Jeder Arbeitgeber, jeder zukünftige Partner oder Kollege, der mich googelt, wird diese Bilder von mir sehen. Ich werde dadurch diskriminiert.

Sie stellt sich also nackt auf die Straße und Leute haben fotografiert, was sie auch unbedingt so wollt. Das ist keine Diskriminierung, das ist Blödheit.

Und Ausgehend von der Geschlechtertheorie ist dieser historische Vorfall auch jederzeit widerrufbar. Der hat so dann nie stattgefunden. Das war ja alles ganz anders damals. Leo Trotzki, Lenin oder Stalin, die haben sich ja eigentlich nie getroffen. Wir brauchen da ein Ministerium für Wahrheit, daß die Bilder dann immer gleich korrigiert.

Sie fühlen sich also durch den Google-Algorithmus diskriminiert. Warum denken Sie, dass diese Bilder so weit oben aufgelistet sind?

Es ist schwierig, selbst algorithmische Verzerrungen zu bestimmen, weil es sich hier um Closed-Source handelt, also man von außen keinen Einblick hat. Hier gibt es nicht genug Transparenz, das selbst zu beurteilen, nach welchen Kriterien die Suchmaschine die Ergebnisse reiht. Aber eines kann man mit Sicherheit sagen, ohne in den Algorithmus hineinzusehen: Die Geschlechterdynamik, die herrscht, wird auf Google repliziert. Suchen Sie auf Google nach „CEO“ und Sie finden meist Männer. Suchen Sie nach Krankenschwester, finden Sie vor allem Frauen. Suchen Sie nach „Hand“ werden Ihnen meistens weiße Hände angezeigt. Natürlich sind hier kulturelle Vorurteile mit eingebettet.

Dann such halt nach Krankenpfleger wenn du Männer sehen willst, du dusslige Kuh. Das also eine Gender-IT-Expertin. Na dann Gute Nacht.

Wenn der Gender-Mainstream seines Siegeszug beendet hat, wird Feuermachen mit Feuerstein und Zunder wieder eine entscheidende Kernkompetenz für das eigene Überleben darstellen.

Quelle des Unsinns: h$$ps://futurezone.at/netzpolitik/jeder-kollege-kann-meine-nacktbilder-auf-google-sehen/300.221.825

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s