Leiter von Ex-Problemschule packt aus

Schöner Artikel zu einem altbekannten Problem:

Es sind die Rahmenbedingungen, die sich geändert haben. „Als ich anfing, zu unterrichten, war es vollkommen normal, dass ein Erstklässler schon zu Weihnachten ein Märchenbuch lesen konnte“, sagt Rudolph, „wir konnten auch in der neunten Klasse mit Kreuzberger Hauptschülern ,Nathan der Weise‘ durchnehmen. Das geht heutzutage kaum mehr mit Gymnasiasten.“

Ein Kollege, Biolehrer, habe ihm neulich mal 40 Jahre alte Arbeitsblätter gezeigt. „So etwas könnten wir mit den Kindern gar nicht mehr bearbeiten, viel zu komplex, da reicht die Konzentrationsfähigkeit nicht mehr“, sagt Rudolph.

Den Kindern fehle zunehmend die Lese- und Rechenfähigkeit, außerdem die Beachtung von Formalien wie Pünktlichkeit und Selbstständigkeit. „Und das liegt nicht an den Kindern“, sagt Rudolph, „das liegt an uns Erwachsenen, an den Eltern, an den Lehrern. Wir fordern sie einfach zu wenig.“

Weiter geht’s hier: https://www.bz-berlin.de/berlin/tempelhof-schoeneberg/wenn-schueler-lehrer-schlagen-und-eltern-sich-um-nichts-kuemmern

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