Deutsche Umwelthilfe Scheiß Verein

Der „Deutsche Umwelthilfe Verein e.v.“ betreibt Politik über die Gerichtssäle. Mit Unterlassungserklärungen läßt sich leichter und dauerhafter regieren als mit Gesetzen.
Das Ziel momentan ist die völlig unsinnig-niedrige Grenze für Stickoxide.

Jetzt verklagt diese Ökobande die Städte und die knicken aufgrund ihrer mit Grünen durchseuchten Umweltämter natürlich reihenweise ein. Doch wer steckt dahinter? Ihr werdet stauen. Anfangs wurde ja die Nebenkerze „Toyota“ gezündet. Nun aber ist klar. Es ist das Umweltministerium, das hier gegen Städte, Gemeinden und die deutsche Bevölkerung agiert:

Das Ministerium tritt nicht selbst auf, es lässt auftreten und zwar in Gestalt eines Abmahnvereins, der den unschlagbaren Namen „Deutsche Umwelthilfe e. V.“ trägt. Der Normalbürger assoziiert damit so etwas wie eine Nothilfe für die arme Umwelt. Wer will sich dem entgegenstellen?

Der Verein ist von seinem Gründer, dem Bundesumweltministerium, mit viel Geld ausgestattet, fünf Millionen Euro jährlich. Der besonders schlaue Umweltminister Jürgen Trittin beauftragte seinerzeit seinen grünen Parteifreund und Staatssekretär Rainer Baake mit der Gründung. Als der Aufbau abgeschlossen war, holte der als schlagkräftigen Nachfolger den jetzigen Geschäftsführer Jürgen Resch. Baake selbst ging als Staatssekretär zurück ins Umweltministerium und wachte bis März 2018 darüber, dass sein Baby, die Deutsche Umwelthilfe, auch ja alljährlich seine steuerfinanzierte Apanage bekommt. Seine Aufgabe ist, damit landauf landab die Einhaltung von Umweltvorschriften aller Art zu kontrollieren und durchzusetzen. Eine Art private Umweltpolizei sozusagen.

Nebenbemerkung: Trittin hat sich damit praktisch unsterblich gemacht. Unterlassungserklärungen sind stets unbefristet, haben also Dauerwirkung, und gerichtliche Unterlassungsurteile sind auf Dauer vollstreckbar. Deshalb grinst Trittin bei seinen wenigen verbliebenen Fernsehauftritten auch immer so siegessicher. Von der echten Mutter des Vereins, dem Umweltministerium, steht in der Presse nichts. Man regt sich über die Unterstützung durch Toyota auf – wohl um die Öffentlichkeit abzulenken. Vereinfacht gesagt: Das einst grün regierte Umweltministerium hat es dauerhaft extern effizient und erfolgreich organisiert, Industrie und Kommunen zu drangsalieren. Dabei spielt es offenbar keine Rolle, dass Wirtschaftsminister und Umweltminister in Berlin als Kollegen am selben Kabinettstisch sitzen. Die Schlachten werden draußen geschlagen, zulasten der wehrlosen Bürger, drinnen gibt man sich artig lächelnd die Hand. Alles politisch gewollt.

Mehr dazu: https://www.theeuropean.de/florian-josef-hoffmann/14824-diesel-ein-handfester-politischer-skandal

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Eine Antwort zu Deutsche Umwelthilfe Scheiß Verein

  1. Werner Albers schreibt:

    Es muss ein Gesetz gegen die sogenannte Umwelthilfe geben!
    Mit Klagen treibt ein kleiner Öko-Verband Autolobby und Regierung vor sich her. Für die einen sind die Saubermänner unermüdliche Rächer von Umweltsünden. Für die anderen „Diesel-Faschisten“, die Millionen Autofahrer „in Geiselhaft“ nehmen.
    Die Autolobby hat doch genug Geld, warum gehen sie nicht gegen diesen Abmahnverein vor.
    WA

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