Keine Hunde in Innsbrucker Taxis

Geliefert wie bestellt, möchte man da sagen.

Auch nach Wochen sind Ärger und Unverständnis bei Gabriele Jandrasits aus Innsbruck groß. Vor dem Urlaub wollte sie ein Taxi zum Flughafen vorbestellen – und dabei ihren kleinen Hund, einen Beagle-Jack-­Russell-Mischling, in einem flugzeuggerechten Transportkäfig mitnehmen. Doch obwohl sie bereits am Vorabend anrief, habe man ihr bei der Funktaxizentrale erklärt, dass man den Transport für den nächsten Morgen nicht garantieren könne. Als Begründung habe man ihr mitgeteilt, dass es die meisten Fahrer aus Glaubensgründen ablehnen würden, Hunde mitzunehmen. Danach habe man sie direkt an eine Taxinummer verwiesen – dort habe man ihr die Vorausbestellung samt Hundetransport dann zugesichert.

Als das von 100 Taxifahrern noch 2-3 islamische Neubürger waren, war das kein Problem und diese spürten den Druck sich zu integrieren.

Frau Jandrasits, die für den Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol arbeitet, nennt noch ein weiteres Beispiel: Ein ehemaliges Vorstandsmitglied des Verbandes – die Dame ist vollblind – bestellte ebenfalls über die Funkzentrale ein Taxi. In der Annahme, dass ihr Blindenbegleithund ohnehin mitgenommen werden müsse, habe sie den Hund telefonisch gar nicht erwähnt. Der Taxifahrer habe dessen Mitnahme dann aber verweigert.

Anstatt, daß die Leute sich der europäischen Kultur anpassen, müssen sich die Europäer nun der arabischen Kultur anpassen.

Der Geschäftführer der Funktaxizentrale redet sich übrigens fein raus:

„Wir sind selbst nicht Eigner der Taxis, sondern vermitteln nur“, schickt Flecker voraus. Fakt sei aber, dass mittlerweile rund 80 Prozent der Fahrer einen Migrationshintergrund hätten – und dass Muslime Hunde traditionell häufig als „unrein“ ansehen würden.

„Wir versuchen, den Fahrern immer wieder begreiflich zu machen, dass so etwas bei uns nicht geht und dass diese Fahrten genauso auszuführen sind wie jeder andere Auftrag. Im Moment sind wir aber leider nicht in der Lage, dieses Problem wirklich befriedigend zu lösen“, sagt Flecker.

Hinzu komme die hohe Fluktuation bei den insgesamt über 400 Fahrern. „Wir müssen sie immer wieder neu informieren und ihnen die Regeln vermitteln.“

Mittlerweile sind es also 80 Migrantentaxis und die geben den Takt vor.

Quelle: https://www.tt.com/panorama/gesellschaft/15929619/mitnahme-von-hunden-in-innsbrucker-taxis-bleibt-ein-aufreger

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