Entnazifizierter Radetzky-Marsch

Noch nie gab es so viele Nazis. (Nicht mal im Dritten Reich) Heute Wien:

Dieses Jahr habe der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Daniel Froschauer, das Notenarchiv beauftragt, eine Neuausgabe des Marsches zu erstellen. „Diese Fassung ist ab jetzt in Verwendung“, hieß es. Am 1. Januar 2020 dürfe das Publikum im Goldenen Saal zu einer Version des Radetzky-Marschs klatschen, „die als Gemeinschaftsarbeit der Wiener Philharmoniker entstanden und vor allem unbelastet von einer braunen Vergangenheit“ sei.

Das Arrangement von Leopold Weninger, das bisher alljährlich 2.000 Gäste im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und Millionen Fernsehzuschauer hörten, hatte der legendäre Dirigent Joseph Krips laut Auskunft der Philharmoniker erstmals beim Neujahrskonzert 1946 aufs Programm gesetzt. In Gebrauch war aber stets die Version des Nationalsozialisten Weninger, der auch SA-Märsche arrangierte. Dieser hatte die Komposition von Johann Strauß (Vater) marschmäßiger und militärischer gestaltet und ihr so auch zu nationalsozialistischer Popularität verholfen.

Quelle: h$$ps://www.swr.de/swr2/musik-klassik/Wiener-Neujahrskonzert-mit-entnazifiziertem-Radetzky-Marsch,radetzkymarsch-weniger-braun-100.html

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