Datenmißbrauch in Zeiten von Covid-19

… Denn die eingesammelten Gästedaten, die eigentlich nur im Ernstfall den Gesundheitsämtern überlassen werden dürfen, können natürlich auch von Unbefugten ausgelesen und für deren Zwecke verwendet werden – und die sind nicht immer lauter.

Überall in Deutschland mehren sich Fälle von eklatantem Missbrauch von persönlichen Daten – und oftmals muss der Gastronom selbst hiervon gar nichts wissen. Männliches Personal kommt dank der Vorschriften (sogar die Tischnummer angegeben, somit jede Verwechslungsgefahr ausgeschlossen)  bequem an die Personalien und Nummern attraktiver weiblicher Gäste – mit potentiell gefährlichen Folgen: In Essen wurde – wie „Der Westen“ berichtet – eine Frau kurz nach ihrem Restaurantbesuch von einem Kellner angeschrieben, der mit anzüglichen Sprüchen versuchte, sie anzumachen.

Doch auch in den sozialen Netzwerken häufen sich Berichte von jungen Frauen, die per SMS oder Whatsapp von wildfremden Männern kurz nach dem Restaurant- oder Cafébesuch kontaktiert wurden. Zwei Schülerinnen aus Kassel berichteten, nach einem Shishabar-Besuch habe sie Betriebsleiter angeschrieben und gefragt, ob sie Lust auf einen „Dreier“ hätten; in Saarbrücken berichtete eine 30-jährige Geschäftsfrau, sie habe auf Facebook Freundschaftsanfragen von Kellnern des Lokals erhalten, in dem sie am Vortag zu Gast war.

In all diesen Fällen kannte keine der betroffenen Frauen ihre unverhofften Stalker; diese konnten Namen und Telefonnummern nur über die zwangsweise hinterlegten Daten erfahren haben. Es sind den Beschreibungen nach vor allem „südländische“ – also arabisch- oder türkischstämmige – Kellner oder Theker, zumeist in Shisha-Bars und Dönerbuden, die hier auffällig werden – kein Wunder, gelten in ihrem Ursprungskulturkreis vor allem deutsche Frauen nicht selten als „Schlampen“ und Freiwild.

Doch es geht noch schlimmer: Verbrecherbanden hatten es nie leichter, an Informationen über Opfer und günstigen Zeitpunkt zum Zuschlagen zu gelangen: Sie müssen nur wohlhabende Familien in Restaurants sondieren und sich von eingeweihten Mittelsmännern in der jeweiligen Lokalität deren Adresse geben lassen – und können bei ihnen zuhause ungestört einbrechen, während die ahnungslosen Opfer speisen.

Entsprechende Fälle aus der vergangenen Woche Berlin und im Raum Stuttgart dürften nur die Spitze des Eisbergs darstellen; es ist zu befürchten, dass sich die hauptsächlich osteuropäischen, auf Haus- und Wohnungseinbrüche spezialisierten Diebesbanden in Deutschland (etwa Georgier, Tschetschenen und Rumänen) bereits an die neuen, paradiesischen „Arbeitserleichterungen“ angepasst haben. So geht Amtshilfe für Kriminelle in Deutschland.

Doch auch ohne verwerfliche Absichten können die eingesammelten Personendaten ihren Weg zu Marktforschungsinstituten, Callcentern, dubiosen Marketingunternehmen oder Drückerkolonnen finden – oder, harmloser, aber nicht minder rechtswidrig, der betreffende Gastronom nutzt sie für künftige Werbemaßnahmen. Manche Lokale – wie auch Friseurbetriebe, Fitness- oder Nagelstudios oder ähnliche „körpernahe Dienstleistungsbetriebe – bieten nicht einmal die Möglichkeit an, pro Gast zumindest ein einzelnes Formular ausfüllen zu lassen und dieses zu verwahren, sondern lassen eine Liste herumgehen – auf der dann jeder die Daten der übrigen Gäste und Kunden bequem ablesen und bedarfsweise abfotografieren kann.

Anmerkung: Die südlich der Bergkette wohnenden Georgier sind für mich eindeutig keine Osteuropäer sondern Vorderasiaten.

Quelle: h$$ps://www.journalistenwatch.com/2020/05/21/ficki-wohnungseinbruch-handynummer/

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