Augsburg: Polizeieinsatz in einer Bar

Offizielle Version I:

Im Streit um Corona-Regeln haben eine Augsburger Wirtin und ihre Mutter Polizisten attackiert – verbal und körperlich. Während des Einsatzes habe sich ein Teil einer Menschenmenge vor dem Lokal mit der Gastwirtin solidarisiert und die Einsatzkräfte bedrängt, hieß es weiter in der Mitteilung der Augsburger Polizei, und: „Sie skandierten lautstark den Namen des Lokals und warfen Plastikbecher auf die Einsatzkräfte.“

Die Wirtin und ihre Mutter wurden leicht verletzt: Sie erlitten Atemreizungen wegen des Einsatzes von Pfefferspray. Vier Polizeibeamte wurden den Angaben zufolge durch den Widerstand der beiden Frauen durch Schläge, Kratzer und Bisse verletzt. Drei von Ihnen waren nicht mehr dienstfähig. Der Ordnungsdienst der Stadt Augsburg ordnete die Einstellung des Barbetriebs an.

Quelle: h$$ps://www.focus.de/gesundheit/news/ticker-zu-covid-19-coronavirus-corona-news_id_11991715.html

Brutale Plastikbecher? 2 Frauen schaffen es also 3 Beamte dienstunfähig zu schlagen? Na da forschen wir doch mal kurz weiter.

Offizielle Version II:

„Eine Polizeibeamtin versuchte daraufhin die 30-jährige Wirtin und deren anwesende Mutter hinsichtlich der Verstöße zu sensibilisieren, als plötzlich eine der beiden Frauen unvermittelt der Beamtin ins Gesicht schlug. Als sich die Beamtin aus der Lage befreien wollte, ging auch noch die andere Frau körperlich auf sie los. Daraufhin wurden die beiden Frauen von den Einsatzkräften zu Boden gebracht. Trotz massiven Widerstandes konnten beide Frauen schließlich unter Kontrolle gebracht werden.“, so die Polizei in einer Stellungnahme.

Das sagt die Wirtin:

Die besagte Wirtin ist Katharina Ertl. Sie hat erst im November das „Corso“ in der Maxstraße übernommen. Die Vorwürfe kann sie nicht verstehen und schildert das Ganze gegenüber unserer Redaktion aus ihrer Sicht etwas anders.

„Ich kann nur sagen, dass ich seit Monaten aufgrund der Coronalage um den Erhalt kämpfe und ich hatte auch nie ein schlechtes Verhältnis zu Beamten. Ich habe in dem Zeitpunkt in keinster Weise die Aggressivität verstanden, auch die Schilderungen der Polizei sind nicht richtig. Ich bin nie in keinster Weise auf einen Beamten losgegangen. Ich wurde nach einem sehr aggressiven Gespräch seitens der Polizei plötzlich zu Boden gerissen und hatte Pfefferspray im Gesicht. Trotz alle dem bekomm ich noch einen Faustschlag von einem Beamten. Ich verstehe die Welt nicht. Ich habe mich mit viel Leidenschaft durch die Coronalage gekämpft und jetzt sowas. Das Schlimmste ist, ich werde wie eine schwer aggressive Verbrecherin dargestellt, ich bin zutiefst erschüttert.“

Quelle: h$$ps://presse-augsburg.de/wirtin-aeussert-sich-nach-polizeieinsatz-vor-lokal-in-der-augsburger-maxstrasse/555299/

Aber huch, da gibt es ja einen kurzen Ausschnitt im Netz dazu. Man beachte mal wieviele Polizisten da auf denen drauf liegen, und wie das Opfer bei 0:30 noch eine eingeschenkt bekommt. Das Publikum dieser Polizeiaktion war daraufhin minder begeistert, solidarisierte sich „lautstark“ und warf „Plastikbecher“. Zur weiteren Einschüchterung hat man dann auch noch die Polizeihunde rausgeholt.

Weitere Aktion des Staates, war dann noch die Einstellung des Schankbetriebes durch das Ordnungsamt.

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